Mehr Berufsgruppen und flexible Berufskonzepte

Attraktive praxisgerechte Ausbildungsberufe sind die Basis der dualen Ausbildung und Voraussetzung für deren Attraktivität für Unternehmen und Jugendliche. Deshalb ist die Wirtschaft der Motor der regelmäßigen Modernisierung entsprechend den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen. Seit 2007 wird regelmäßig bei allen Neuordnungen geprüft, ob neue Berufsgruppen und flexible Strukturkonzepte möglich sind. Bei rund 80 Prozent der Neuordnungen erfolgen inzwischen strukturelle Vernetzungen.

Eine Befragung der zuständigen Wirtschaftsorganisationen zu 39 kleineren Berufen zum Thema Berufsgruppen zeigt eine zunehmende Offenheit, insbesondere auch im Hinblick auf die demographische Veränderung und die Auswirkungen auf Bewerber und Beschulung. Ein Ziel der Wirtschaft bei der Umsetzung von Berufsgruppen ist die Ergänzung von zweijährige Berufsprofilen. Aktuelle Beispiele sind der zweijährige Industrieelektriker (Industrielle Elektroberufe) und die Vorbereitung eines zweijährigen Metallberufs, der elf Altberufe ersetzt. Weitere Informationen: kwb@kwb-berufsbildung.de