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Acht Auszubildende aus dem IHK-Bezirk Frankfurt am Main wurden als Bundesbeste in ihrem Beruf für hervorragende Prüfungsergebnisse mit einer Urkunde und einem Pokal ausgezeichnet. Ca. 330.000 Auszubildende absolvierten in diesem Jahr eine Abschlussprüfung in einem Beruf aus Industrie und Handel. 202 davon wurden am 07.12.2009 im Palais am Funkturm in Berlin als die bundesbesten Absolventen in ihrem Beruf geehrt. Nach dem Grußwort von Bundespräsident Horst Köhler, der die Leistungen der jungen Menschen besonders würdigte, konnten die Bundesbesten die Auszeichnungen aus der Hand von DIHK-Präsident Hans Dietrich Driftmann entgegennehmen. Alle hatten im Gesamtergebnis mindestens 92 Punkte erreicht, zwei Kandidatinnen sogar die Traumpunktzahl 100 Punkte. Hessen stellte insgesamt 24 Beste und belegte damit zum wiederholten Mal einen ausgezeichneten vierten Platz hinter den Flächenstaaten Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.
Bereits als Kind saß sie häufig gerne im Flieger. Das geschäftige Treiben am Flughafen hatte sie so in ihren Bann gezogen, dass sich Richa Bhasin entschied, von Nordhessen nach Frankfurt umzuziehen, um dort den Beruf Luftverkehrskauffrau bei der FRAPORT AG Frankfurt Airport Services Worldwide zu lernen. 99 Punkte erreichte sie in der Abschlussprüfung und war damit die Spitzenreiterin aus der 8-köpfigen Frankfurter Besten-Gruppe. Sie arbeitet weiterhin bei FRAPORT im Bereich Flughafensicherheit und studiert nebenbei berufsbegleitend Betriebswirtschaft an der Fachhochschule in Mainz. Ihr nächstes Ziel ist es, nach dem Bachelor Abschluss sich für weitere Positionen bei der FRAPORT AG zu qualifizieren.
Einen nicht ganz so bekannten Abschluss zum Fluggerätemechaniker Fachrichtung Instandhaltungstechnik hat Andreas Schmidt bei der Lufthansa Technik AG gelernt. Die Ausbildung war nicht seine erste, doch wie er selbst sagt seine beste Wahl. Nach einem Semester Maschinenbau in Braunschweig wechselte er zu Lufthansa Technik, gab dort richtig Gas und hob mit einer Spitzenleistung ab. Neben seiner Ausbildung, die er als Bundesbester abschloss, erwarb er nebenbei noch die Privatpilotenlizenz. Seit September studiert er in München Flugzeugtechnik.
Nach 2008 kommt auch in diesem Jahr mit Manuel Wagner der beste Rohrleitungsbauer aus dem IHK Bezirk Frankfurt am Main. Obwohl das Baugewerbe nicht unbedingt seine erste Wahl war, folgte er dem Rat seines Vaters und bewarb sich bei der Südwestdeutschen Rohrleitungsbau GmbH. Das dies keine falsche Entscheidung war, zeigen seine hervorragenden Leistungen, die er auch noch in verkürzter Ausbildungszeit erreichte. Als Erfolgsgarant für seine Leistungen sieht er vor allem das optimale Zusammenspiel aller dualen Partner und die tolle Arbeit mit den Kollegen in der Firma.
Sunir Akbari sah seine Stärken eher im technischen Bereich und wollte einen außergewöhnlichen Beruf lernen, der auch zukunftssicher ist. Deshalb hatte er sich für den Beruf Verfahrensmechaniker Fachrichtung Asphalttechnik entschieden, den er bei der Südhessischen Asphalt-Mischwerke GmbH gelernt hat. Vor allem der Wechsel zwischen Betrieb und Lehrbaustelle hat ihm gut gefallen. Das er jetzt als Bundesbester abgeschnitten hat ist für ihn nur ein Zwischenschritt in seinem weiteren Berufsleben. Jetzt sammelt er Berufspraxis, um demnächst seinen Techniker zu machen.
Weil durch seine späte Bewerbung alle Ausbildungsplätze zum Chemielaboranten bereits besetzt waren, lernte Torsten Klement zunächst Chemielaborjungwerker bei der Infraserv GmbH. Und dabei gab er richtig Gas. Er schloss mit 97 Punkten als Bundesbester ab und lernt jetzt bei der Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH doch noch Chemielaborant. Doch damit nicht genug. Parallel dazu hat er sein Fachabitur gemacht und schließt ein Studium zum Bachelor – Chemical Engineering an. Seine berufliche Zukunft sieht er als Laborleiter in einem Forschungsbetrieb. Und auch das wird sicherlich erfolgreich umgesetzt.
Sabrina Rein hatte bereits das Lehramt als Grundschullehrerin erfolgreich absolviert als sie feststellte, dass dies nicht ihr Traumberuf werden könnte. Deshalb entschloss sie sich eine duale Ausbildung als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Medizinische Dokumentation zu beginnen. Bei der Chiltern International GmbH in Bad Homburg hat sie nun ihren Traumberuf gefunden und betreut als klinischer Monitor selbstständig Ärzte und Kliniken bei verschiedenen Studien. Die Geschäftsführung ist stolz auf ihre Bundesbeste, die in den nächsten Jahren sicher auch Karriere im Unternehmen machen wird.
Die Jobs im Rahmen seines Studiums brachten Marcus Plinski auch mit dem Medienbereich in Berührung. Dabei stellte er fest, dass ihm der Umgang mit digitalen Medien besonders gut gefiel. Nach einem 4monatigen Praktikum bei einer Medienagentur ließ er das Studium sausen und machte eine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste bei der F1 online digitale Bildagentur GmbH in Frankfurt. Das er sich mit dem Team gut verstand und auch bei seinen Vorgesetzten eine große Wertschätzung genoss, waren gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung. Aus dem Team ist er heute nicht mehr wegzudenken, die Investition hat sich gelohnt.
Die Selbstständigkeit der Mutter im Immobilienbereich machte Miriam Lofi neugierig auf das Berufsbild der Immobilienkauffrau. Und damit begann die Erfolgsgeschichte einer jungen Frau. In der Frankfurter Aufbau AG fand sie einen kompetenten Ausbildungsbetrieb. Mit Engagement und Unterstützung der Firma erreichte sie schließlich 99 von 100 Punkten im Gesamtergebnis der Abschlussprüfung. Damit wurde sie Bundesbeste, doch die nächsten Ziele sind bereits im Visier. Sie wird neben der Arbeit im elterlichen Betrieb im Frühjahr 2010 die Weiterbildung zur Immobilienfachwirtin beginnen. Und danach soll es noch der Immobilien-Ökonom sein.
Viel Erfolg.
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