Bundesweiter Feldversuch mit Lang-Lkw


1. Allgemeine Information

 

Mit der Veröffentlichung der Ausnahmeverordnung im elektronischen Bundesanzeiger ist der Feldversuch Lang-LKW am 1. Januar 2012 gestartet. Die Vorgaben für den Feldversuch sind in der Verordnung über Ausnahmen von straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit Überlänge (LKWÜberlStVAusnV) geregelt. 
Am 26. August 2014 wurde diese Verordnung mit der Vierten Verordnung geändert. Hier werden insbesondere Neuregelungen zu Gefahrgutkleinstmengen sowie dem Streckennetz getroffen.

Der über fünf Jahre andauernde Feldversuch wird durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wissenschaftlich begleitet. Die in drei Untersuchungsphasen gegliederte wissenschaftliche Begleitung beginnt voraussichtlich im März 2012, wenn eine gewisse Anzahl von Unternehmen ihre Teilnahme bei der BASt bekundet hat. Der nachfolgende Leitfaden dient potenziellen Teilnehmern beim Feldversuch zur Orientierung über die Randbedingungen der Teilnahme.


2. Befahrbares Streckennetz

 

Das derzeit gültige Streckennetz ist auf den Seiten der Bundesanstalt für Straßenwesen veröffentlicht

 

>>Streckennetz

 

Interessierte Unternehmer können erforderliche Strecken zur Prüfung nachmelden. Das in der Verordnung enthaltene Streckennetz wird fortgeschrieben.  

Zuständig sind die Länder, in Hessen das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung.

 

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr und Landesentwicklung
Matthias Burger

Kaiser-Friedrich-Ring 75
65185 Wiesbaden
Tel.: +49 (611) 815 2419
Fax: +49 (611) 815 49 2419
matthias.burger@hmwvl.hessen.de
www.wirtschaft.hessen.de
 

Sind mehrere Bundesländer betroffen, so muss die Strecke allen zuständigen Ministerien gemeldet werden.

 


3. Wissenschaftliche Begleitung
 

Der Feldversuch wird über fünf Jahre wissenschaftlich begleitet. Die Untersuchung ist in drei Phasen untergliedert. In der ersten Phase wird in umfangreichen statistischen Erhebungen anhand von Fahrtprotokollen und Befragungen zahlreiche Angaben zu den eingesetzten Fahrzeugen, den Fahrern, den transportierten Gütern und den gewählten Routen erfasst. In einer zweiten Phase wird parallel dazu eine systematische Erhebung und Analyse von Unfällen unter Beteiligung von Lang-LKW durchgeführt. Die dritte Phase beginnt gegen Ende des Fünfjahreszeitraums und befasst sich im Wesentlichen mit Nacherhebungen zur ersten Phase. Die gesamten Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleituntersuchung werden durch die BASt in einem abschließenden Bericht nach dem Ende des Feldversuchs zusammengefasst.

>> Alle Details zur Wissenschaftlichen Begleitung


4. FAQ

 

Auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung finden Sie die wichtigsten Antworten auf die häufigsten Fragen.

5. Abschlussbericht des BASt: Lang-Lkw sollen dauerhaft auf geeigneten Strecken fahren

 

 

Zwischenbericht zum Feldversuch Lang-Lkw

Am 16. September 2014 veröffentlichte die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) eine Pressemeldung zum Zwischenbericht zum Feldversuch mit Lang-Lkw. Dieser Feldversuch, an dem sich aktuell 39 Unternehmen mit 80 Lang-Lkw beteiligen, wurde im Januar 2012 vom Bundesverkehrsministeriums (BMVI) gestartet.
Wichtige Ergebnisse des Berichts sind:

  • Effizienzgewinne und Kraftstoffersparnisse zwischen 15 % und 25 %
  • Kein erhöhter Erhaltungsaufwand für die Infrastruktur
  • Keine Verlagerungseffekte von der Schiene auf die Straße
  • Keine Probleme beim Bremsverhalten
  • Keine Hinweise auf größeren Stress oder eine erhöhte psychologische Beanspruchung der Fahrer


Den kompletten Zwischenbericht finden Sie auf den Seiten des BASt.
 

 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Sven Sänger Standortpolitik Stv. Leiter
Telefon: 069 2197-1457 Fax: 069 2197-1485

Publikation: Hessische Verkehrsumfrage

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