Akteure des Finanzplatzes Frankfurt

Der Finanzplatz Frankfurt genießt national und international einen erstklassigen Ruf. Hier konzentriert sich der Großteil der Akteure des Finanzgeschehens in Deutschland. Er ist der Sitz der Europäischen Zentralbank, der Bundesbank, der Deutschen Börse, der Eurex Deutschland und des Sekretariats von EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority). Mit vielen benachbarten Universitäten und Fachhochschulen entwickelt sich Frankfurt zum Wissenschaftsstandort mit hoher finanzwirtschaftlicher Kompetenz.
 

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Zentralbanken


Europäische Zentralbank (EZB)

Die EZB ist die Zentralbank für die gemeinsame europäische Währung, den Euro. Die Hauptaufgabe der EZB ist es, die Kaufkraft des Euro und somit Preisstabilität im Euroraum zu gewährleisten. Das Euro-Währungsgebiet setzt sich aus den 15 Ländern der Europäischen Union zusammen, die den Euro seit 1999 eingeführt haben.
http://www.ecb.int



Deutsche Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland. Zentrales Geschäftsfeld ist die Geldpolitik des Eurosystems. Zu den weiteren Kerngeschäftsfeldern gehören das Finanz- und Währungssystem, die Bankenaufsicht, der unbare Zahlungsverkehr sowie das Bargeld.

 
Institute der Aufsicht


Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die Aufsicht über Banken und Finanzdienstleister, Versicherer und den Wertpapierhandel. Die BaFin ist im öffentlichen Interesse tätig. Ihr Hauptziel ist es, ein funktionsfähiges, stabiles und integres deutsches Finanzsystem zu gewährleisten. Die BaFin überwacht die Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute u.a. hinsichtlich ihrer Solvenz, der Ordnungsmäßigkeit des Geschäftsbetriebs und der Geschäftsleiter sowie der Einhaltung der Wohlverhaltensregeln im Bereich des Wertpapierhandels. Der BaFin obliegt die Verfolgung von Insiderhandelsverstößen und Verstößen gegen das Verbot der Marktmanipulation - unabhängig davon ob eine entsprechende Transaktion über eine Börse oder außerbörslich erfolgt ist.


European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA)

Die European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) ist ein unabhängiger Ausschuss für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung. EIOPA setzt sich aus hochrangigen Vertretern der Aufsichtsbehörden für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung der EU und der EWR-Vertragsstaaten zusammen. Der Ausschuss berät die Europäische Kommission bei der Ausarbeitung von Entwürfen für Durchführungsbestimmungen und trägt zu einer konsequenten Umsetzung der Richtlinien der Gemeinschaft und zur Abstimmung der aufsichtsbehördlichen Praktiken in der Gemeinschaft bei.


Börsenaufsicht

Die Börsenaufsicht stellt sicher, dass die Börsenorgane ihre Befugnisse im Rahmen der Vorgaben des Börsengesetzes ausüben, ihre selbst gesetzten Satzungen umsetzen und dass die Benutzer der Börsen - Handelsteilnehmer und ggf. Emittenten – die börsenrechtlichen Vorschriften einhalten. Außerdem überwacht die Börsenaufsichtsbehörde die ordnungsgemäße Börsengeschäftsabwicklung. Das Börsengesetz regelt die Aufgaben und Befugnisse der Börsenaufsicht. In Hessen wird die Börsenaufsicht durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung ausgeübt.
http://www.boersenaufsicht.de/


Handelsüberwachungsstellen

Die Handelsüberwachungsstellen sind selbständige und unabhängige Organeder Börsen. Sie unterliegen allein der Aufsicht und eventuellen Weisungen durch die Börsenaufsichtsbehörde. Die Handelsüberwachungsstellen handeln hoheitlich, d.h. ihren Anordnungen muss Folge geleistet werden, anderenfalls können sie ihre Anordnungen mit hoheitlichen Zwangsmitteln durchsetzen.
http://www.wirtschaft.hessen.de/
 

 

Initiativen


Bankenausschuss der IHK Frankfurt am Main

Mit ihrem Bankenausschuss verfügt die IHK Frankfurt über ein hoch kompetentes Fachgremium für das deutsche Finanzzentrum am Main. IHK Frankfurt und Bankenausschuss kämpfen gemeinsam für den Finanzplatz Frankfurt und die kontinentaleuropäische Führungsrolle. Der Bankenausschuss begleitet die Strategie, den Finanzplatz zum Zentrum der Aufsicht über die europäischen Finanzmärkte zu entwickeln und unterstützt „Frankfurt Main Finance“ als erfolgreiches Markenzeichen für den Finanzplatz, seine Community und Institute.
IHK Bankenausschuss


Initiative Finanzplatz Frankfurt  - Frankfurt Main Finance

Frankfurt ist der führende Finanzplatz Deutschlands. Dennoch muss Frankfurt sich tagtäglich einem intensiven globalen Wettbewerb stellen und gegen die Konkurrenz  - zum Beispiel aus London oder Paris - bestehen und sich klar positionieren. In der Initiative Frankfurt Main Finance nimmt die Finanzbranche die Herausforderung im Schulterschluss mit der Politik an. Frankfurt Main Finance ist dabei die Dachmarke, unter der sich das Finanzplatzmarketing formieren soll. Hochrangige Repräsentanten sorgen für die notwendige Wirkung. Viele Initiativen, Institutionen wie die IHK Frankfurt und Verbände unterstützen Frankfurt Main Finance als Kooperationspartner.
Unter http://www.finanzplatz-frankfurt.de sind die Daten, Fakten und Einschätzungen zum wichtigsten deutschen Finanzplatz.


FrankfurtRheinMain - Die Wirtschaftsinitiative

Die Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain ist eine Interessengemeinschaft von mehr als 150 Unternehmen der Region. Ziel der Initiative ist es, über die Entwicklung einer gemeinsamen regionalen Identität die Stärken FrankfurtRheinMains nachhaltig zu festigen und für den internationalen Wettbewerb der Metropolregionen auszubauen.
http://www.wifrm.de


Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD)

Die Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD) wurde von der deutschen Finanzbranche ins Leben gerufen, um mit konkreten Produkten und Maßnahmen Nutzen für Privatkunden und Unternehmen zu stiften und damit einen Beitrag zur Stärkung der gesamten Volkswirtschaft zu leisten. Als Sprachrohr der Branche leistet die IFD auch einen Beitrag zur politischen Diskussion mit Entscheidungsträgern auf verschiedenen Ebenen.
http://www.finanzstandort.de


Zukunftsforum "Finanzplatz Frankfurt" der CDU Hessen (ZFF)

 

Das Zukunftsforum „Finanzplatz Frankfurt“ (ZFF) wurde im Jahr 2001 vom damaligen hessischen Ministerpräsident Roland Koch initiiert, um eine Dialogplattform für Vertreter der Politik und Verwaltung und den Akteuren am Finanzplatz Frankfurt zu schaffen und mit diesen in Verbindung zu stehen. Dazu werden in unregelmäßigen Abständen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt, um aktuelle Themen aufzugreifen. Darüber hinaus erstellen Arbeitsgruppen, die aus den Mitgliedern des ZFF und externen Experten bestehen, Papiere, die an die Vertreter von Politik und Verwaltung auf Landes- und Bundesebene geschickt und mit diesen diskutiert werden. Für eine Mitarbeit ist eine Parteimitgliedschaft in der CDU nicht erforderlich.
http://www.hessen-partei.de/inhalte/1004189/zukunftsforum_finanzplatz_frankfurt_/index.html


Finanzforum der SPD Frankfurt

Das Finanzforum der Frankfurter SPD ist eine offene, pluralistische Fach- und Veranstaltungsplattforum zu aktuellen finanzpolitischen Fragen und zugleich Teil des Wirtschafts- und Finanzmarktforums der SPD Hessen, das 2009 gegründet wurde. Adressaten der öffentlichen Veranstaltungen und Publikationen sind Experten der Finanzwirtschaft, der Finanzinstitutionen, aus der Hochschul- und Wissenschaftswelt sowie interessierte Bürger. Nicht SPD-Mitglieder sind herzlich willkommen.
http://www.spd-finanzforum.de/
 


Wirtschaftsfördergesellschaften


FrankfurtRheinMain GmbH

Die FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region ist eine Gesellschaft, die sich aus 24 Kreisen und Städten der Region FrankfurtRheinMain zusammensetzt. Aufgaben sind die Vorstellung und aktive Vermarktung der zahlreichen regionalen Stärken. Darüber hinaus positioniert sie die Region durch zielgerichtete Maßnahmen im weltweiten Wettbewerb.



Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH

Die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH ist Beratungs- und Servicestelle für die Wirtschaft in Frankfurt und für ausländische Investoren. Sie unterstützt Unternehmen bei den erforderlichen Schritten von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Geschäftseröffnung in Frankfurt. Ziel ist es, Wachstum und Arbeitsplätze in Frankfurt zu schaffen. Es werden eine aktive Firmenberatung angeboten und clusterbezogene Ansiedlungsstrategien verfolgt.
http://www.frankfurt-business.net/


Wirtschaftsförderung Region Frankfurt RheinMain

Die Wirtschaftsförderung Region Frankfurt RheinMain ist ein Zusammenschluss von: zahlreichen Städten, Verbandsgemeinden und Gemeinden, Landkreisen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Hochschulen, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände und Unternehmen der Infrastruktur. Das Ziel ist, die wirtschaftliche Position des Rhein-Main-Gebietes zu verbessern. Die Wirtschaftsförderung Region Frankfurt RheinMain bildet eine regionale Plattform, die ihre Mitgliedskommunen bei der Entwicklung und Vermarktung ihrer Gewerbeflächen unterstützt. Investoren erhalten bei ihrer Standortsuche gezielte Standortinformationen über die Region.

 
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
 

Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ist ein Ansprechpartner für alle Fragen der Wirtschaftsförderung in Hessen. Hier sind Experten für die Fördermittel des Landes Hessen und des Bundes tätig, die individuell, unabhängig und kostenlos beraten. Darüber hinaus fördert die WIBank kleine und mittlere Unternehmen mit Darlehen, Bürgschaften und Zuschüssen. Der Einsatz des Förderinstruments "Beteiligung" erfolgt durch die BM H Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH. Die BM H ist eine Tochtergesellschaft der Helaba und über die WIBank konzeptionell in die Wirtschaftsförderung des Landes Hessen integriert.
http://www.wibank.de
 


HA Hessen Agentur GmbH 

Die HA Hessen Agentur GmbH bündelt alle nichtmonetären Aktivitäten der hessischen Wirtschaftsförderung. Für die monetäre Förderung ist die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen verantwortlich. Diese beiden Gesellschaften bilden die zentralen organisatorischen Säulen der Wirtschaftsförderungspolitik der hessischen Landesregierung.


Wirtschaftsportal invest-in-hessen.de

Die HA Hessen-Agentur GmbH betreibt im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung das Business Portal invest-in-hessen. Das Wirtschaftsportal Hessen bietet aussagekräftige und umfassende Informationen. Es ist Grundlage für Investitionsentscheidungen, die im nationalen und internationalen Vergleich professionell vorbereitet werden können.

Forschung und Lehre


Frankfurt School of Finance & Management

Die Frankfurt School of Finance & Management ist ein fester Bestandteil der Business & Finance Community. Sie sieht ihre Aufgabe darin, durch Lehre, Weiterbildung, Forschung und Beratung maßgeblich an der Weiterentwicklung nationaler und internationaler Geschäftspraktiken und -methoden mitzuwirken und nachhaltig zum Wissensstandort Deutschland beizutragen.


House of Finance - Goethe-Universität Frankfurt

Das House of Finance hat im Frühjahr 2008 seine Pforten geöffnet und vereint Einheiten der Universität, die interdisziplinär über Themen wie Finanzen, Geld und Währung sowie Recht der Unternehmen und Finanzen arbeiten. Acht akademische Forschungs- und Ausbildungseinheiten werden im House of Finance zusammengeführt. Forschung und akademische Ausbildung erfordern Freiheit, ein inspirierendes intellektuelles Umfeld und ständige Herausforderungen. Dies stellt das House of Finance dar.
 

Interessenvertretungen


Deutsches Aktieninstitut

Ziel des Deutschen Aktieninstituts ist es, die Position Deutschlands als Standort für Finanzdienstleistungen im internationalen Wettbewerb zu stärken, zur Weiterentwicklung der kapitalmarktpolitischen Rahmenbedingungen beizutragen und die Unternehmensfinanzierung in Deutschland zu verbessern.


Bankenverband Hessen

Der Bankenverband Hessen e. V., gegründet 1947, ist die berufsständische Organisation der in Hessen tätigen Kreditinstitute. Schwerpunkt der Verbandsarbeit ist der Ausbau und die Stärkung der Bedeutung des Finanzplatzes Frankfurt am Main. Der Verband fördert den Gedankenaustausch zwischen den Mitgliedsinstituten durch institutsübergreifende Gesprächskreise. Er arbeitet bei Fragen von gemeinsamem Interesse eng mit in- und ausländischen Verbänden zusammen und erörtert verbandsübergreifende Themen.


BVI Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften e.V.

Der BVI fördert den Investmentgedanken, d. h. Vorteile, von denen professionelle Anleger profitieren, auch für Kleinanleger per Investmentfonds zugänglich zu machen. Zu diesen Vorteilen gehören u.a. günstigere Konditionen im Vergleich zur Direktanlage und die Minimierung von Risiken durch die Streuung der Anlagegelder.


Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management

Die DVFA ist der Berufsverband der Investment Professionals mit aktuell ca. 1.100 persönlichen Mitgliedern. Sie sind als Fach- und Führungskräfte bei über 400 Investmenthäusern, Banken sowie Fondsgesellschaften oder als unabhängige Kapitalmarktdienstleister tätig.