Länderinfo - Argentinien
Aktuelles:
Eidesstaatliche Voraberklärung schränkt Importe weiter ein
Bonn (gtai) – Seit dem 1.2.2012 müssen argentinische Importeure vor der Vergabe eines Auftrages an ihre ausländischen Lieferanten auf elektronischem Wege eine eidesstattliche Voraberklärung (Declaración Jurada Anticipada de Importación – DJAI) an die argentinische Steuerbehörde AFIP übermitteln. Die AFIP hat dazu am 10.1.2012 die Resolution 3252/2012 veröffentlicht und bietet darüber hinaus eine neue Internetseite mit ausführlichen Informationen zum Verfahrensablauf an: http://www.afip.gob.ar/djai/.
Die DJAI wird je nach Warenart weiteren am Einfuhrvorgang beteiligten Behörden weitergeleitet, die sich dieser neuen Vorabprüfung der Importe anschließen können. Die Einfuhr der Waren kann nur erfolgen, wenn sämtliche am Verfahren beteiligte Behörden vorab keine Einwände dagegen erheben. Die AFIP hat hierfür einen einheitlichen elektronischen Zugang eingerichtet (Ventanilla Unica Electrónica). Bisher hat sich das Staatssekretariat für den Binnenhandel (Secretaría de Comercio Interior) dem neuen Vorabprüfverfahren angeschlossen. Wird die DJAI innerhalb von 72 Stunden von keiner der an der Vorabprüfung beteiligten Behörden beanstandet, kann das Geschäft durchgeführt werden. Dieser Zeitraum kann auf höchstens zehn Tage verlängert werden. Eine von den Behörden genehmigte DJAI ist nicht nur Voraussetzung für die Abfertigung der Einfuhrwaren, sondern überdies auch für die Beantragung der zur Bezahlung der Waren erforderlichen Devisen bei der AFIP. Zur Freigabe der Devisen ist die Nummer der DJAI in dem von der AFIP Ende 2011 eingerichteten „Sistema de Control de Operaciones Cambiarias“ zu registrieren.
Schon Anfang 2011 hatte die argentinische Regierung die Zahl der Waren, für die argentinische Importeure vor der Einfuhr nicht automatische Einfuhrlizenzen beantragen müssen, um rund 200 Positionen auf etwa 600 erhöht und damit das Importwachstum gebremst. Die DJAI ist nunmehr ein weiteres Mittel, um Warenlieferungen aus dem Ausland unter Umständen schon frühzeitig auszubremsen. Die Regierung will mit diesen und weiteren Maßnahmen einer Verschlechterung der Handelsbilanz entgegenwirken.
Susanne Scholl, Germany Trade & Invest
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Fläche
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2,79 Mio. qkm (ohne Antarktis)
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Einwohner
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40,9 Mio. (Schätzung 2011)
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Geschäftssprachen
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Spanisch, Englisch
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Mitgliedschaft in regionalen Wirtschaftszusammenschlüssen
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Mercosur
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Währung
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Argentinischer Peso (arg$);
1 arg$ = 100 Centavos
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Wechselkurs (Jahresdurchschnitt 2010)
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1 US$ = 3,901 arg$
1 Euro = 5,177 arg$
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Bruttoinlandsprodukt (BIP; nom.; Mrd. US$)
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2011: 435,2* (*Prognose)
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BIP je Einwohner (US$)
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2011: 10.640* (*Prognose)
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BIP-Wachstum (%)
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2008: 6,8
2009: 0,8
2010: 9,2
2011: 8,0* (*Prognose)
2012: 4,6* (*Prognose)
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Inflationsrate (%)
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2008: 8,6
2009: 6,3
2010: 10,5
2011: 11,5* (*Prognose)
2012: 11,8* (*Prognose)
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Durchschnittslohn (arg$/Monat)
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2010: 4.118, 1. Quartal 2011: 4.633
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(Quelle: Germany Trade and Invest, Stand November 2011)
Außenhandel
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Deutsche Einfuhr aus Argentinien (2010)
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1.769 Mio. Euro (+19,8 %)
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Deutsche Ausfuhr nach Argentinien (2010)
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2.400 Mio. Euro (+73,9 %)
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Rang in der deutschen Einfuhr (2010)
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46
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Rang in der deutschen Ausfuhr (2010)
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46
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(Quelle: Statistisches Bundesamt)
Botschaft / Konsulat:
Die Anschriften und weitere Informationen finden Sie auf der Länderseite Argentinien des Auswärtigen Amtes.
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