Länderinfo - Großbritannien

AKTUELLES:

 

Einschätzung zum Wahlausgang in UK

 

Nach der Wahl in Großbritannien steht wohl eine schwierige Regierungsbildung bevor. Auch wenn Frau May bestätigt, dass die Brexit-Verhandlungen am 19. Juni wie geplant anfangen können, werden die Ergebnisse sicherlich einen Einfluss auf die Gespräche haben.

Der DIHK hat in Zusammenarbeit mit der AHK Großbritannien in London einige erste Einschätzungen und Hintergrundinformationen in einem gemeinsamen Dokument zusammengestellt.

 

 

Brexit-Informationen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags

 

Auf der Brexit-Website des DIHK lesen Sie, was der Brexit für die Wirtschaft bedeutet und welche aktuellen Entwicklungen es gibt. Den monatlich erscheinenden Brexit-Newsletter des DIHK können Sie hier abonnieren. ​Aktuelle Ausgabe des Brexit-Newsletters vom Juni 2017

 

Der DIHK hat zu den Auswirkungen des Brexit im Spätsommer 2016 eine Abfrage bei den IHKs und den besonders betroffenen Ausschüssen des DIHK durchgeführt. Hier finden Sie eine Auswertung der Antworten sowie drei Artikel der Steuer-, Zoll- und Energiepolitikexperten des DIHK, die besondere Folgen des Austritts Großbritanniens für diese Politikfelder und je nach Austrittsszenario herausarbeiten.

 

Die Ergebnisse in Kürze:

  • Aus einzelbetrieblicher Sicht würde die große Mehrheit ein Fortbestehen der geltenden Regelungen für den Austausch von Waren und Dienstleistungen anstreben. 
  • Auf der anderen Seite ist es wichtig, dass der Binnenmarkt erhalten bleibt, weshalb eine für UK zu weiche Lösung von vielen abgelehnt wird. 
  • Das größte Risiko eines vollzogenen Brexit wird darin gesehen, dass neue Handelsbarrieren entstehen. 
  • Mehr Bürokratie, längere Wartezeiten und Kontrollen an den Grenzen und – damit verbunden – höhere Kosten werden befürchtet. 

 

Pressestatement von DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben:


"Der Fahrplan für den Brexit nimmt Konturen an. Damit werden aber auch die Sorgen der Unternehmen konkreter. Unsere aktuelle Umfrage bei den IHKs zeigt, dass die große Mehrheit der deutschen Unternehmen das Vereinigte Königreich am liebsten vollwertig im Binnenmarkt sähe. Eine Verbesserung der eigenen Wettbewerbsposition durch den Brexit sieht jedenfalls kaum ein Unternehmen in Deutschland. Durch einen vollzogenen Austritt sehen die Unternehmen vielmehr neue Handelsbarrieren durch mehr Bürokratie, Kontrollen und längere Wartezeiten mit dem derzeit drittgrößten deutschen Handelspartner auf sich zu kommen. Schon heute belastet das Thema Brexit die deutsche Wirtschaft: Angesichts des Verfalls des Britischen Pfundes werden deutsche Produkte im Königreich erheblich teurer, unser Export nach Großbritannien wird auch deshalb in diesem Jahr unter die Nulllinie zurückfallen." 

 

Hessische Ergebnisse der Brexit-Blitzumfrage des DIHK

Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (Brexit) wird für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Hessen und Großbritannien nicht nur kurzfristig eine Abkühlung bringen, sondern der Standort UK verliert auch langfristig an Attraktivität für die hessischen Unternehmen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter hessischen Firmen kurz nach der Entscheidung der Briten, die vom 27. bis 29. Juni durchgeführt wurde.

Weitere Informationen (www.ihk-hessen.de)

 

Deutsch-Britische Wirtschaft wünscht sich einen weichen Brexit, erwartet aber einen harten Brexit

 

Die Mehrheit der deutsch-britischen Wirtschaft (56%) glaubt, dass der Brexit sich mittelfristig negativ auf ihr Unternehmen auswirken wird, laut einer Studie der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer. Nur 11% glauben, dass der Brexit eine positive Auswirkung haben wird. Der Rest gab an, die Auswirkungen würden weder positiv noch negativ sein (12%) oder sie können diese derzeit noch nicht einschätzen (21%). Unter denjenigen, die negative Auswirkungen befürchten, rechnen mehr Firmen mit sehr negativen als mit relativ negativen Folgen (32% bzw. 24%). Weitere Informationen (AHK UK)

 

BASISINFOS:

 

Länderinformationen, Reisehinweise und Konsulatsadressen

Länderseite Großbritannien des Auswärtigen Amtes (AA)

Britische Konsulate in Deutschland (AA)

 

Wirtschaftliche und rechtliche Informationen zum britischen Markt

Länderportal Großbritannien von Germany Trade & Invest (GTAI)

 

 

ANSPRECHPARTNER:

 

Deutsch-britische Industrie- und Handelskammer (AHK)
Die AHK Großbritannien ist Ihr Ansprechpartner vor Ort zu allen Fragen der Markterschließung und Marktbearbeitung. Die Dienstleistungen reichen von der kostenfreien Erstauskunft bis zur umfangreichen und daher kostenpflichtigen Marktstudie oder Geschäftspartnervermittlung. Hessische mittelständische Unternehmen können für diese kostenpflichtigen Dienstleistungen eine Förderung beantragen über das Programm länderspezifische Marktberatung Hessen.