Länderinfo - Israel

Hightech-Standort Israel

8. Mai 2013, 9:30 Uhr, IHK Frankfurt am Main

 

Israel gilt als hochentwickelter Wirtschafts- und Forschungsstandort mit einem überdurchschnittlichen Anteil an innovativen Start-Ups. Wie kein anderes Land investiert es in Forschung und Entwicklung und lockt damit viele internationale Unternehmen an. In Israels "Silicon Wadi" halten Weltkonzerne wie Apple, Microsoft, Deutsche Telekom, Google, IBM u. a. Research & Development Zentren und nutzen die hervorragende Infrastruktur und Vernetzung mit den heimischen High-Tech-Firmen.

 

Für Deutschland ist Israel in der Wissenschaft und der Wirtschaft inzwischen einer der engsten Partner geworden. Neben dem klassischen Import-Export-Geschäft, liegen die größten Potentiale in der Forschungsarbeit. Eine der landesweit größten Einrichtungen für Forschung und Lehre ist hierbei die Tel Aviv University (TAU). Mit mehr als 130 Forschungsinstituten, 9 Fakultäten, 95 Abteilungen und 32.000 Studierenden bietet sie ein breites Fächerspektrum in den Bereichen Nanowissenschaften, Biophysik, Bioinformatik, Stammzellforschung, erneuerbaren Energien, sowie Ingenieur-, Natur- und Geisteswissenschaften. Beste Voraussetzungen also für den zwischenstaatlichem Know-how- und Technologietransfer.

 

>> Programm und Anmeldung

 

Basisdaten
 
Fläche
20.770 qkm
(Grenzen von 1949)
Einwohner
7,47 Mio (Juli 2010)
Geschäftssprachen
Englisch
 
 
Währung
Neuer Schekel (NIS)
Wechselkurs (Jahresdurchschnitt 2010)
1 US$ = 3,73 NIS
1 Euro = 4,95 NIS
 
 
Bruttoinlandsprodukt (BIP; nom.; Mrd. US$)
2010: 217,4
BIP je Einwohner (US$)
2010: 29.264
 
 
BIP-Wachstum (%)
2008: 4,2
2009: 0,8
2010: 4,9
2011: 4,8*         (*Prognose)
2012: 3,6*         (*Prognose)
 
 
Inflationsrate (%)
2008: 4,6
2009: 3,3        
2010: 2,7
2011: 3,4*         (*Prognose)
 
 
Durchschnittslohn (NIS/Monat)
2010: 8.414

(Quelle: Germany Trade and Invest, Wirtschaftsdaten kompakt: Israel, November 2011)



Außenhandel
 
Deutsche Einfuhr aus Israel (2010)
1.702 Mio. Euro (+26 %)
Deutsche Ausfuhr nach Israel (2010)
2.879 Mio. Euro (+19 %)
 
 
Rang in der deutschen Einfuhr  (2010)
48
Rang in der deutschen Ausfuhr (2010)
44

(Quelle: Statistisches Bundesamt)


Weitere Daten zur Außenhandelsstatistik , zusammengestellt von der IHK Frankfurt am Main.

 
Außenhandelspraxis
 

Präferenznachweise für Einfuhren aus Israel in die EU

 

In dem EU-Amtsblatt C232 vom 03.08.2012 weist die EU nochmals darauf hin, dass Waren, die in israelischen Siedlungen hergestellt werden, die seit 1967 unter israelischer Verwaltung stehen, nicht unter das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Israel fallen.

 

Präferenznachweise, die für diese Waren in Israel ausgestellt werden, werden bei der Einfuhrabfertigung in der EU nicht anerkannt und abgelehnt.

Damit sich die europäischen Einführer informieren können, welche Orte betroffen sind, hat die Kommission die Liste der nicht begünstigten Orte mit deren Postleitzahlen aktualisiert. Diese Liste ist abzurufen unter http://ec.europa.eu/taxation_customs/customs/technical-arrangement_postal-codes.pdf. Der aktualisierte Hinweis ist seit 13.08.2012 gültig.
Mehr Informationen hierzu hat die Europäische Kommission bereit gestellt.

 

Zolltarif im Internet
 
Der israelische Zolltarif seit Mai 2004 nicht nur auf hebräisch, sondern auch in einer englischsprachigen Fassung abrufbar. Dabei handelt es sich um eine vom israelischen Finanzministerium angefertigte Fassung.
 
Der Online-Zolltarif schlüsselt die Einfuhrwaren entsprechend der achtstelligen israelischen Zolltarifnummer auf und enthält Angaben über allgemeine Zollsätze bzw. über Zollsätze bei der Einfuhr aus Ländern, mit denen Israel Handelsverträge unterzeichnet hat. Zudem führt der Tarif die bei einigen Produktkategorien bestehende, auch für einheimische Produktion geltende Kaufsteuer sowie die zuweilen bei der Kaufsteuerberechnung für Einfuhrgüter angewandte "Zusatzbemessungsgrundlage" (allgemein unter der hebräischen Abkürzung TAMA bekannt) auf.
 
Angaben zu etwaigen Antidumping- und Ausgleichsabgaben, die vom Ministerium für Industrie, Handel und Beschäftigung verhängt werden, sind leider nicht enthalten. Der Zolltarif wird täglich aktualisiert, wobei die Aktualisierung der englischsprachigen Internetseite zeitlich nach der Änderung der hebräischsprachigen Seite erfolgt. Daher können sich bis zur Aktualisierung der englischen Version kurzfristige Abweichungen zwischen den beiden Fassungen ergeben. Die israelische Zollverwaltung wies auch darauf hin, dass die im Internet veröffentlichte Information nicht die relevanten gesetzlichen Bestimmungen ersetze. Vielmehr diene sie allgemeiner Orientierung über die in Israel für die betreffenden Produkte geltenden Zollbestimmungen.
 
Direkten Zugriff auf den Zolltarif haben Sie hier. Sie erreichen ihn aber auch über die Hompage des Finanzministeriums.
 
 
 
Publikationen

IHK Wirtschaftsforum 7/2007:
Israel - Forschung als Wachstumsmotor
Israels Wirtschaft boomt wieder. In den vergangenen vier Jahren stieg das BIP kontinuierlich mit Wachstumsraten von über vier Prozent. Die Hightech-Branchen, die 2006 um schätzungsweise 17 Prozentpunkte zulegen konnten, entwickeln sich zum Zugpferd der Wirtschaftsentwicklung. Nach den USA ist Deutschland der zweitwichtigste Handelspartner Israels für Industrieprodukte. Insgesamt erreicht der bilaterale Warenaustausch im Jahr 2006 ein Rekordvolumen von 4,1 Milliarden Euro. >>mehr 
 
Ausgewählte Ansprechpartner und Vertretungen

Botschaft / Konsulat:
Die Anschriften und weitere Informationen finden Sie auf der Länderseite Israel des Auswärtigen Amtes

Deutsch-Israelische
Wirtschaftsvereinigung e. V. (DIW)
Infanteriestr. 19, Haus 2
80797 München
Tel.: 089 - 12 11 04 02
Fax: 089 - 12 11 04 05

DIW Geschäftsstelle Rhein-Main-Region
Frau Claudia Korenke
Kettenhofweg 92
60325 Frankfurt
Tel.: 069 - 975856-0
Fax: 069 - 749043

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