Länderinfo - Russland

AKTUELLES / AUßENHANDELSPRAXIS:

 

Russische Krise geht an die Substanz

Die wirtschaftlichen Aussichten für Russland verschlechtern sich zusehends. Je stärker der Ölpreis abstürzt, desto tiefer fällt die russische Wirtschaft 2016. Durch den Ölpreisrutsch droht im Staatsbudget eine Lücke von umgerechnet 36 Mrd. Euro. 
Russlands Markt 2016 (GTAI 2/2016)

 

Russischer Import-Stopp für EU-Waren

Die Regierung der Russischen Föderation hat am 7. August 2014 bekanntgegeben, welche Waren aus den Ländern der EU von russischen Gegensanktionen betroffen sind. Es handelt sich dabei um landwirtschaftliche Erzeugnisse, Rohstoffe und bestimmte Lebensmittelerzeugnisse. Auf Initiative der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) wurden mit Beschluss vom 20. August zumindest einige Positionen wieder von dieser ursprünglichen Sanktionsliste heruntergenommen. Das Einfuhrverbot ist auf ein Jahr befristet. Die Liste der betroffenen Waren können Sie in einer Arbeitsübersetzung der AHK einsehen.

 

EU-Sanktionen gegen Russland

Seit Mitte 2014 gelten die EU Sanktionen gegen Russland. Nach wie vor ist die Mehrzahl der deutschen Lieferungen nicht von Sanktionen betroffen, jedoch müssen vor dem Abschluss eines Liefervertrages mit einem russischen Kunden oder Endabnehmer zusätzliche Prüfschritte durchgeführt werden. Dual-use Güter und bestimmte Ausrüstungsgüter und Technik zur Erdölförderung unterliegen der Genehmigungspflicht des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Lieferungen und Dienstleistungen an bestimmte Empfänger sind gänzlich untersagt. Die Finanzsanktionen der EU gegen russische Banken beziehen sich auf Refinanzierungsmöglichkeiten der russischen Geldinstitute. 
>> Weitere Informationen zu den EU-Sanktionen

 

Geschäftsbeziehungen zur Krim

Der DIHK weist darauf hin, dass die Krim nach seinem Rechtsverständnis nach wie vor ukrainischem Recht unterliegt. Ohne Genehmigung der ukrainischen Regierung ist keine wirtschaftliche Tätigkeit auf der Krim legal. Es wird daher - geregelte Einzelfälle ausgenommen - davon abgeraten auf der Krim Geschäftsbeziehungen zu unterhalten oder anzubahnen.

 

Zertifizierungspflicht

Kasachstan ist Gründungsmittglied der Eurasischen Wirtschaftsunion. Weitere Mitglieder sind Russland, Belarus, Kirgisistan und Armenien. Die Eurasische Wirtschaftsunion ist ein Binnenmarkt mit einem einheitlichen Außenzoll und gemeinsamen Normen und Standards. Das EAC-Kennzeichen ähnelt der europäischen CE-Kennzeichnung. Die sogenannten EAC-Zertifikate müssen jedoch von einer juristischen Person mit Sitz in der Eurasischen Wirtschaftsunion beantragt werden.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Empfehlung dar. 

 

 

BASISINFOS:

 

Länderinformationen, Reisehinweise und Konsulatsadressen

Länderseite Russland des Auswärtigen Amtes (AA)

Russische Konsulate in Deutschland (AA)

 

Wirtschaftliche und rechtliche Informationen zum ukrainischen Markt

Länderportal Russland von Germany Trade & Invest (GTAI)

Merkblatt über gewerbliche Wareneinfuhren (GTAI, 2015)

Vertrieb und Handelsvertretersuche (GTAI, 2015)

 

 

ANSPRECHPARTNER:

 

Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK)

Die AHK Russland ist Ansprechpartner vor Ort zu allen Fragen der Markterschließung und Marktbearbeitung. Die Dienstleistungen reichen von der kostenfreien Erstauskunft bis zu umfangreichen und daher kostenpflichtigen Marktstudie oder Geschäftspartnervermittlung. Hessische mittelständische Unternehmen können für diese kostenpflichtigen Dienstleistungen eine Förderung beantragen über das Programm länderspezifische Marktberatung Hessen.

Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation
Repräsentanz in Deutschland
Sergey Rodionov
Wilhelm-Leuschner-Str. 41
60329 Frankfurt
Tel. 069 271389930
Fax 069 271389935
s.rodionov@hik-russland.de
www.hik-russland.de


Informations- und Wirtschafts-Zentrum des Nowosibirsker Gebietes
Karina Moskalenko
Bockenheimer Landstr. 106
60323 Frankfurt
Tel. 069 74220882
Fax 069 74220884
novosibirskregion@googlemail.com