IHK WirtschaftsForum November 2009
Unternehmermagazin für die Region FrankfurtRheinMain

               


Vorwort
Die russische Wirtschaft verzeichnete in den vergangenen zehn Jahren eine außerordentliche Dynamik, von der auch hessische Exporteure stark profitierten.


Special Russland
Da der inländische Wettbewerb in Russland noch nicht funktioniert, haben hoch spezialisierte deutsche Mittelständler weiterhin gute Chancen, in fast allen Industriesektoren Fuß zu fassen.
Beziehungspflege, Gelassenheit und Geduld sind die Erfolg versprechenden Verhandlungstugenden. Nicht nur in Russland, aber dort besonders.
Trotz Wirtschaftskrise ist der russische Markt für deutsche Unternehmen interessant. Wichtig ist beim Markteinstieg, dass schon im Kaufvertrag die richtigen Weichen gestellt werden.
Ein Gespräch mit Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch über die hessisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Das Land Hessen unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen beim Markteintritt.

Personalmarketing: Ressourcen rechtzeitig sichern
Der Run auf hoch qualifizierte Bewerber ist in Russland groß.

Finanzwirtschaft: Geldpolitik gelockert
Das zu weit gefächerte Bankensystem Russlands erweist sich gerade in der Wirtschaftskrise als wunder Punkt. Die Regierung bemüht sich deshalb, den Bankensektor zu stabilisieren.

St. Petersburg: Russlands Tor zur Welt
Zar Peter der Große habe dort das Tor zum Westen aufgestoßen, beschrieb der russische Dichter Alexander S. Puschkin (1799 - 1837) die Gründung der Stadt St. Petersburg.

Messen in Russland: Dynamischer Automobilmarkt
Die „Messe Frankfurt Rus. O.O.O.“ ist eine russische Tochtergesellschaft der Messe Frankfurt. Die Strategie der größten deutschen Messegesellschaft sieht vor, die führenden Messen der Automobilindustrie – Auto-mechanika Moscow und MIMS – ab 2010 in Moskau zusammenzulegen.

Russische Unternehmen in Deutschland: Deutsche Bürokratie ist keine Hürde
Drängten bis vor Kurzem lediglich russische Rohstoffkonzerne und Handelsvertretungen auf den deutschen Markt, so wagen sich inzwischen weitere Branchen auf hiesiges Terrain

Sonderwirtschaftszonen: Günstige Rahmenbedingungen
Inzwischen gibt es in Russland 13 Sonderwirtschaftszonen. Sie wurden geschaffen, um neue Investoren zu gewinnen und technologische Cluster zu bilden


Standortpolitik

IHK-Kreisbereisung: Auf Wachstumspfad zurückkehren
Im Mittelpunkt der Kreisbereisung mit IHK-Präsident Dr. Mathias Müller und IHK-Vizepräsident Horst Platz standen diesmal zwei hoch spezialisierte Familienunternehmen aus dem Main-Taunus-Kreis – nämlich Ruco Druckfarben in Eppstein und GeGA Lotz in Hofheim-Wallau
Das verlags- und standortbedrohende Google Book Settlement ist vorerst abgewendet. Der IHK-Ausschuss Informationswirtschaft sieht darin einen wichtigen Meilenstein in der Verteidigung des Urheberrechts.
Seit 20 Jahren beschäftigt sich das in Frankfurt ansässige Institut für Neue Medien damit, wie die reale und die virtuelle Welt miteinander verknüpft werden können.


Innovation und Umwelt
Ein Gespräch mit Wolfgang Rath, Abteilungsleiter Liegenschaften und Zentrale Dienste und Projektleiter Umweltmanagement im Bistum Limburg, über die Einführung eines flächendeckenden Umweltmanagementsystems.
Mit der Novelle der Nachweisverordnung vom 20. Oktober 2006 hält das elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV) Einzug in das deutsche Abfallrecht. Bislang war dieses Verfahren freiwillig, ab 31. März 2010 wird es für Unternehmen jedoch Pflicht.
Das neue Batteriegesetz zieht für betroffene Unternehmen neue Meldepflichten nach sich. Auch Groß- und Einzelhändler sind betroffen: Als Vertreiber müssen sie gewährleisten, dass sie nur Batterien von gemeldeten Unternehmen auf den Markt bringen.


IHK-Ehrenamt

Als eine der ersten deutschen IHKs hat die Frankfurter IHK 1989 einen Ausschuss für Tourismus eingerichtet. 

weitere Informationen: Redaktion IHK WirtschaftsForum

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November 2009