Wertschätzung der Innenstädte erlebt Renaissance
Ein turbulentes Jahr geht zu Ende. Bisher in der Bundesrepublik nicht gekannte Umsatzeinbrüche trafen einige für unser Land besonders bedeutsame Branchen. Entgegen aller Befürchtungen ist der inländische Konsum vergleichsweise stabil geblieben.Bisher haben die Menschen ruhig auf die Situation reagiert und ihr Einkaufsverhalten kaum geändert. In der Folge hat der Einzelhandel in unserer Region bisher diese Herausforderungen gut bewältigt.
Wir erkennen sowohl bei den investierenden Handelsunternehmen, der Politik als auch bei den Planungsbehörden eine Renaissance in der Wertschätzung der Innenstädte. Man ist sich ihrer Bedeutung für die umfassende Versorgung der Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen im Kontext mit ihrer kulturellen und kommunikativen Funktion und der darin liegenden ökonomischen Chancen wieder bewusst. Voll integrierte innerstädtische Einkaufszentren sind entstanden oder im Bau, wie beispielsweise das Chinon-Center in Hofheim, das Louisen-Center in Bad Homburg, die Neue Mitte Eschborn und MyZeil in Frankfurt. Die Attraktivität dieser Städte wird hierdurch weiter gesteigert und bietet damit eine gute Ausgangslage in der sich abzeichnenden langsamen Erholung der konjunkturellen Lage.
Liebe Leserinnen und Leser, im Namen des Präsidiums und der Vollversammlung der IHK Frankfurt wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010.
Horst-Günter Döll
IHK-Vizepräsident
Geschäftsführender Gesellschafter
Döll Raumgestaltung
Döll Raumgestaltung
Eschborn Ts
IHK WirtschaftsForum
Dezember 2009