Die Nachfolge regeln – eine unternehmerische Herausforderung
![]() | Im Idealfall ist die Unternehmensnachfolge Bestandteil einer langfristigen strategischen Planung. In der Praxis wird dies jedoch häufig ignoriert, mit fatalen Folgen für den nachhaltigen Unternehmenserfolg. Dabei gilt: Je früher an die Übergabe des Unternehmens gedacht wird, desto besser für den Inhaber, für seine Familie und für seine Mitarbeiter. Die Herausforderung der Nachfolge kann gelöst werden. Dreh- und Angelpunkt bei der Entscheidung für ein Nachfolgemodell ist die Wahl des Nachfolgers. Die meisten Inhaber werden sich ihre Tochter oder ihren Sohn als Nachfolger wünschen. Doch nicht selten verfolgen die Kinder ganz andere berufliche Interessen. Wer als Unternehmer frühzeitig die Nachfolge plant, bleibt von einer derartigen Überraschung verschont und kann sich rechtzeitig nach einem geeigneten externen Nachfolger umsehen. |
![]() | Möchte der Unternehmer verkaufen, so ist er häufig gezwungen, vorher zu restrukturieren und zu modernisieren, um die Braut hübsch zu machen. Zudem trifft die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise den deutschen Mittelstand: Jeder zweite Unternehmer, der sich ausgerechnet jetzt einen Nachfolger außerhalb der Familie suchen muss, steht vor Finanzierungsschwierigkeiten. Schätzungen zufolge ist dadurch eine erfolgreiche Nachfolgeregelung bei 17 000 Unternehmen mit rund 160 000 Beschäftigten allein durch die mangelnde Finanzierung gefährdet – hier gilt es gegenzusteuern. Die folgenden Special-Beiträge geben Anregungen, wie die Nachfolge in Unternehmen erfolgreich gestaltet werden kann. |
Sophia von Rundstedt
Vorsitzende des IHK-Arbeitskreises
Unternehmensnachfolge
Dr. Axel Patterson
Vorsitzender des IHK-Arbeitskreises
Unternehmensnachfolge
IHK WirtschaftsForum
Mai 2010

