Informationsveranstaltung Erbschaftsteuerreform

Die Steuerberaterkammer Hessen und die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main laden zur gemeinsamen Informationsveranstaltung ein:

Die Erbschaftsteuerreform 2009 in der Praxis
- Gestaltungen und Fallstricke in der Unternehmensnachfolge -

am 26. August 2010, 15:00 – 18:00 Uhr
Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main
Börsenplatz 4, Lichthof.

Kostenbeitrag:          75,00 Euro je Teilnehmer

Anmeldung:             Tel.: 0 69/2197 - 1210, Fax: 0 69/2197 - 1483
                              Mail: k.mueller1@frankfurt-main.ihk.de
                              Internet: www.frankfurt-main.ihk.de/veranstaltungen

Die Erbschaftsteuerreform 2009 hat mittelständische Unternehmer und deren Familien vor neue Herausforderungen gestellt. Die Komplexität der neuen Regelungen zur Unternehmensnachfolge ist - besonders im Verhältnis zum Steueraufkommen - beispiellos hoch. Nach kaum 12 Monaten ist das neue Gesetz bereits geändert worden, eine weitere Änderung steht an durch das Jahressteuergesetz 2010.

Die Finanzverwaltung hat ihre Gesetzesauslegung in umfangreiche Anwendungserlasse fließen lassen. Anhand anschaulicher Fallbeispiele wird praxisnah ein Überblick über die wichtigsten Zweifelsfragen in der Anwendung gegeben und verbliebene Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch Fallstricke werden aufgezeigt. Damit können Unternehmen, ihre Unternehmensnachfolge auch weiterhin optimal planen.

Referent: Lothar Siemers, Rechtsanwalt und Steuerberater, Partner bei
          PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Der Vortrag wird die folgenden Themenschwerpunkte beinhalten:
  • Einleitung mit kurzer Einführung in die wesentlichen gesetzlichen Regelungen
  • Die Reform der Reform
  • Änderungen durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz 2009
  • Geplante Änderungen durch das Jahressteuergesetz 2010
  • Die Regelungen zur Bewertung von Betriebsvermögen und Beteiligungen
  • Zweifelsfragen aus den Anwendungserlassen
  • Erste Erfahrungen und Beispiele aus der Bewertungspraxis
  • Die Verschonung von Betriebsvermögen und Beteiligungen
  • Definition des Umfangs des begünstigten Vermögens
  • Zweifelsfragen und Gestaltungen zum (jungen) Verwaltungsvermögen
  • Hinweise und Beispiele zur Lohnsummenklausel
  • Nießbrauch, Poolvertrag, Wohnungsgesellschaft und sonstige Spielwiesen
  • Steuerliche Auswirkungen der Gesellschaftsvertragsgestaltung
  • Ausscheidensklauseln und Einziehungsregeln als Stolpersteine
  • Schlussbemerkungen
 
Weitere Informationen: Anmeldung zur Veranstaltung