|
Nachlese Informationsveranstaltungen 2008:
Informationsveranstaltung
Reform des GmbH-Rechts 20. November 2008 Das MoMiG war die umfassendste Reform seit Bestehen des GmbH-Gesetzes. Schwerpunkt dieser GmbH-Novelle ist die Erleichterung und Beschleunigung von Unternehmensgründungen. Hier wird häufig ein Wettbewerbsnachteil der GmbH gegenüber ausländischen Rechtsformen wie der englischen Limited gesehen, denn in vielen Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden geringere Anforderungen an die Gründungsformalien und die Aufbringung des Mindeststammkapitals gestellt. Zudem gibt es jetzt einen besseren Schutz der Gläubiger in Fällen der Krise und der Insolvenz.
Der Referent, Herr Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Christoph Schulte, hat seine Beratungsschwerpunkte in den Bereichen Gesellschaftsrecht, Unternehmensakquisitionen und Umstrukturierungen/M&A, Wertpapierübernahmerecht, Kapitalmarktrecht sowie Unternehmenssteuerrecht.
____________________________________________________
Informationsveranstaltung
“Steine statt Brot? - Erbschaftsteuerreform goes live! Was lange währt, wird endlich ..... ziemlich komplex ....“ 11. November 2008
Fast drei Jahre hat sie den Gesetzgeber beschäftigt und uns alle in Atem gehalten, nun wurde sie - auf dem letzten Drücker - doch noch Realität: Die Erbschaftsteuerreform. Neben den vom Bundesverfassungsgericht geforderten neuen Regelungen zur verkehrswertorientierten Bewertung von Immobilien, zum land- und forstwirtschaftlichen, sowie zum gewerblichen Vermögen ist Kernstück der Reform die Neuregelung zur "Verschonung" von gewerblichem Vermögen. Sie soll der Sicherung der internen Unternehmensnachfolge dienen und gleichzeitig Missbräuche verhindern. Im Laufe der kontroversen politischen Diskussion ist hier im Kompromisswege ein Paragraphendschungel entstanden, der seinesgleichen sucht und mit Fußangeln und Fallgruben geradezu übersät ist. Der Referent, Lothar Siemers, Experte für Nachfolgeplanung und Partner bei PricewaterhouseCoopers, hat durch den gesetzlichen Dschungel geführt und überdies verbliebene und neue Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Nachfolgeplanung aufgezeigt.
____________________________________________________
Informationsveranstaltung
Gewerblicher Rechtsschutz 31. Oktober 2008 Die kreativen und innovativen Leistungen eines Unternehmens stellen häufig seine wesentlichen Assets dar. Nicht nur unter Internet-Nutzern dominiert aber oft die Praxis, die Ergebnisse der geistigen Leistung anderer einfach zu übernehmen. Der gewerbliche Rechtsschutz stellt die Instrumentarien und den Rahmen dafür her, die unternehmerische Leistung vor Rechtsverletzungen zu bewahren. Diese Potentiale werden jedoch nicht immer ausreichend genutzt und gefördert.
Herr Rechtsanwalt Dr. Hans-Jürgen Ruhl und Frau Rechtsanwältin Dr. Susanne Koch, ausgewiesene Spezialisten auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes, gaben Orientierung und zeigten praxisbezogen, wie die Rechte geschützt und wahrgenommen werden können. Die Informationen richteten sich gerade auch an Nichtjuristen.
Themen
- Einführung in die Gewerblichen Schutzrechte
- Markenrecht inkl. Namensrecht
- ergänzende wettbewerbsrechtliche Schutzrechte
- Geschmacksmusterrecht
- technische Schutzrechte: Patentrecht, Gebrauchsmusterrecht
Info
____________________________________________________
Umsatzsteuer 2008/2009
Aktuelle Entwicklungen – Neue Rechtsprechung - Gesetzesänderungen
30. September 2008 Die Veranstaltung gab einen aktuellen und praxisbezogenen Überblick über die für Unternehmen relevanten Umsatzsteuerthemen. Im Mittelpunkt stand die Umsatzsteuer im internationalen Warenverkehr und Dienstleistungsaustausch.
Außerdem wurden ausgewählte, für die Praxis wichtige BFH- und EuGH-Urteile sowie anhängige Verfahren besprochen. Die Veranstaltung richtete sich an Teilnehmer, die bereits Kenntnisse im Umsatzsteuerrecht haben. Themen:
1. Neue Entwicklungen bei den innergemeinschaftlichen Lieferungen und Ausfuhren - Auswirkungen der Rechtsprechung auf die Praxis 2. Mehrwertsteuerpaket - was kommt auf Sie als Unternehmen zu? 3. Änderungen durch das Bürokratieabbaugesetz 4. Grenzüberschreitende Leistungen im Anlagenbau 5. Holdingbesteuerung - Erkenntnisse aus dem EuGH-Verfahren Securenta Referent:
Stephan Raab, Senior Manager – Indirect Tax , Ernst & Young AG,
____________________________________________________
In Kooperation mit der Rechtsanwaltskammer Frankfurt und der Fortbildungs- und Service GmbH der Hessischen Rechtsanwaltschaft: Intensiv-Seminar für Syndikusanwälte und Justiziare
04. – 06. September 2008 Der Weg zur „idealen“ kleinen Rechtsabteilung
- Ökonomischer Einsatz der „Ressource Recht“ im Unternehmen - Das Seminar wendet sich an Einzelsyndikusanwälte und Leitende Syndikusanwälte von kleineren Rechtsabteilungen (bis zu sieben Mitarbeitern) sowie - im Rahmen der Kooperation mit der IHK Frankfurt am Main - an entsprechend tätige Justiziare.
Einzelsyndikusanwälte und Leitende Syndikusanwälte in kleinen Rechtsabteilungen genießen eine besondere Stellung im Unternehmen. Sie haben die gleichen Aufgaben wie eine große Rechtsabteilung, stehen für deren Erfüllung aber mit ihrer Person und nicht als große Organisation in der Verantwortung. Selten haben sie einen internen Kollegen, mit dem sie Fragen der Optimierung ihres Dienstleistungsportfolios hinsichtlich Breite und Tiefe oder der Verbesserung ihrer Arbeitsabläufe besprechen können. Effektivität und Effizienz werden vorausgesetzt, aber die Frage, ob die Ressource Recht auch ökonomisch sinnvoll genutzt wird, ist oft ein Tabu.
Jenseits klassisch-juristischer Fortbildung erarbeiteten und erhielten die Teilnehmer in diesem Seminar eine Vielzahl von Antworten zu der in der Berufspraxis entscheidenden Frage: Macht der Syndikusanwalt das Richtige und macht er es richtig ?
Der Syndikusanwalt wurde durch dieses Seminar – und insbesondere auch durch den fachlichen Austausch mit Kollegen – in die Lage versetzt, Optimierungspotentiale zu erkennen und den Einsatz der Ressource Recht ökonomischer und effektiver zu gestalten. Dozenten
RA Dr. Wolf-Peter Groß, Berater, Christoph H. Vaagt & Partner Law Firm Change Consultants, München RA Michael Scheer, Justiziar, Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft der Syndikusanwälte im Deutschen Anwaltverein e.V., Berlin
____________________________________________________ Informationsveranstaltung
Die Kündigung im Arbeitsrecht – Rechtssicher vorbereiten und umsetzen 27. Juni 2008 Eine beabsichtigte Kündigung kann für Arbeitgeber viele Fragen aufwerfen. Aus diesem Grund stellt die Beendigung von Arbeitsverhältnissen ein zentrales Thema jeder Personalarbeit dar. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Kündigungen von Arbeitsverhältnissen heutzutage immer häufiger der gerichtlichen Überprüfung unterzogen werden.
Deshalb ist es umso wichtiger, personalpolitische Entscheidungen rechtssicher zu treffen, um unerfreuliche und auch kostspielige Fehler zu vermeiden.
Der Referent, Peter Krebühl, Rechtsanwalt der Pflüger Rechtsanwälte GmbH, Frankfurt, hat im Rahmen der Veranstaltung einen Überblick über die rechtlichen Anforderungen der arbeitgeberseitigen Kündigung sowie deren praktischen Umsetzung gegeben.
Neben den formalen Voraussetzungen der Kündigungserklärung, dem Anwendungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes und dessen inhaltliche Anforderungen an Kündigungen aus betriebs-, verhaltens- oder personenbedingten Gründen bis hin zu den oftmals unbeachteten Kündigungsverboten wegen Elternzeit oder Mutterschutz wurde im Laufe der Veranstaltung auch auf Einzelprobleme der täglichen Praxis eingegangen.
____________________________________________________
In Kooperation mit dem Betriebs-Berater, dfv academy:
Syndikus-Summit 2008 - Informationen und Networking für Unternehmensjuristen 19. Juni 2008 Durch die Globalisierung und die Verquickung von wirtschaftlichen und rechtlichen Fragestellungen sind die Anforderungen an Unternehmensjuristen enorm gestiegen. Die Rechtsabteilung muss sich verstärkt mit Themen wie Private Law Enforcement, Produktpiraterie, Compliance sowie Mergers & Acquisitions auseinandersetzen. Vor allem in internationalen Organisationen fällt dem General Counsel eine immer wichtigere Rolle zu, was auch zu völlig neuen Karriere- und Verdienstmöglichkeiten führt.
Mit dem Syndikus-Summit bot sich ein Forum, auf dem über all diese Themen informiert und das Fachwissen weiter vertieft werden konnten. Neben den Vorträgen von hochkarätigen Experten ermöglichte die Veranstaltung einen intensiven Meinungsaustausch mit Teilnehmern und Referenten.
____________________________________________________
Informationsveranstaltung
E-Commerce und Internet-Recht 2008 18. Juni 2008
Viele Gesetze prägen das Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs, das aber zudem auch durch unterschiedliche Gerichtsentscheidungen stetig fortentwickelt wird. Aus Unkenntnis über die Rechtslage verwenden viele Unternehmen auf ihren Internetseiten unzureichende Pflichtangaben im Impressum oder fehlerhafte Informationen und AGB - gerade auch bei Internet-Auktionen. Auch wenn es jetzt ein neues amtliches Muster einer Widerrufsbelehrung gibt, werden teure Abmahnungen von Wettbewerbsverstößen nicht weniger.
Herr Prof. Dr. Thomas Hoeren, Universität Münster, anerkannter Spezialist auf dem Gebiet des Informationsrechts und Mitglied des Beirats der Denic e.G., wird die aktuellen Entwicklungen des E-Commerce- und Internet-Rechts darstellen und über die Rechtsprechung der Gerichte der letzten Jahre berichten sowie die domain-, urheber-, marketing-, vertrags- und datenschutzrechtlichen Fragen beantworten.
____________________________________________________
Seminarreihe Know-How-Schutz kompakt 2008
15. Mai 2008, 19. Juni 2008, 11. September 2008 Unternehmen sind zunehmend gefordert, durch klugen Einsatz und Schutz ihres Know-hows Wettbewerbsvorteile abzusichern, um somit erfolgreich im Markt zu sein und zu bleiben.
Wie man sich durch gezielte Strategien und sorgfältige Planung gegen Know-how-Klau schützen kann, informierte die dreiteilige Seminarreihe „Know-how-Schutz kompakt“.
Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft gaben einen Überblick über die Themen:
- Welchen aktuellen Bedrohungen sind Unternehmen ausgesetzt? - Welche Methoden und Instrumente des Schutzes gibt es? - Auf welche Länder oder Branchenbesonderheiten muss geachtet werden? Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer Handlungsempfehlungen für die unternehmerische Praxis.
Die Veranstaltung wurde organisiert von der IHK-Innovationsberatung Hessen und der PATEV GmbH Co. KG. Partner waren die IHK Frankfurt am Main, die Vereinigung für die Sicherheit der Wirtschaft e. V. (VSW e. V.) sowie das Patentinformationszentrum (PIZ), Darmstadt.
____________________________________________________
Seminar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Aktieninstitut (DAI)
"Rechtsformen in Europa" 15. April 2008 Seitdem der EuGH Gesellschaften, die nach dem Recht eines Mitgliedstaates
wirksam gegründet wurden, den Weg geebnet hat ihren Verwaltungssitz in jedes beliebige Land der EU verlegen zu können, haben die Unternehmen die Qual der Wahl. Limited, BV, SA oder vielleicht SE - welche Rechtsform ist die optimale für die Gesellschaft. Steuerliche Aspekte und Fragen der Finanzierung spielen dabei eine Rolle und wurden deshalb im Rahmen des Seminars diskutiert. Im zweiten Teil des Seminars wurde der Referentenentwurf zum neuen
Kollisionsrecht für Gesellschaften vorgestellt und auf die damit verbundenen Fragen der Sitzverlegung bzw. Haftung näher eingegangen. Denn welches Recht grenzüberschreitend tätige Unternehmen auf ihre gesellschaftsrechtliche Organisation anzuwenden haben, ist für sie von zentraler Bedeutung. ____________________________________________________
Gemeinsame Informationsveranstaltung mit der IHK Offenbach
Managerhaftung & Compliance 28. Februar 2008 IHK Offenbach am Main „Compliance“ ist zurzeit in aller Munde. Was aber bedeutet „Compliance“ für mittelständische Unternehmen? Ist der Aufbau einer Compliance-Organisation oder die Implementierung eines Ombudsmannes erforderlich? Können zivil- oder strafrechtliche Haftungsrisiken von Managern durch eine Compliance-Organisation vermieden werden?
Zu diesen Fragen wurden in der gemeinsamen Veranstaltung der IHKs Frankfurt am Main und Offenbach am Main Antworten von RAe Volker Marquart, Thomas Beck, Oliver Kern und RAin Dr. Barbara Livonius, Frankfurt, gegeben.
|