Einzelhandel und demografischer Wandel - Perspektiven für den IHK-Bezirk Frankfurt am Main

120124 Titel_EH-Studie_InternetDer demografische Wandel wird die Einzelhandelsstrukturen auch in unserer Region maßgeblich verändern. Bereits heute erzielen die rund 10.000 Einzelhandelsunternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt am Main etwa die Hälfte ihrer Umsätze mit der Generation 50plus. Und in den nächsten zwanzig Jahren wird im IHK-Bezirk die Zahl der Senioren im Alter 65plus um mehr als 50.000 Personen zunehmen.

 

Die vorliegende Studie zeigt: Es gibt kein Patentrezept, wie man das wachsende Marktpotenzial der Generation 65plus bestmöglich für den Einzelhandel erschließen kann. Zu unterschiedlich ist die jeweilige Situation je nach Standort des Unternehmens oder dem Angebotssortiment. Mit Hilfe einer Checkliste möchte die IHK Frankfurt am Main den Einzelhandel im IHK-Bezirk aber ermuntern, sich mit den anstehenden Herausforderungen ganz individuell auseinanderzusetzen. Sind Eingangsbereich und Umkleidekabinen altersgerecht ausgestaltet? Welche zusätzlichen Serviceleistungen sind für die Generation 65plus sinnvoll? Ist die Sortimentsgestaltung sowie das Marketing auch auf die Ansprache älterer Kunden ausgerichtet? Hinweise zu diesen und weiteren Fragen finden sich in der Checkliste der vorliegenden Studie.

 

Eine IHK-Umfrage zeigt: Immerhin 26 Prozent der Einzelhändler erwarten aufgrund des demografischen Wandels in den nächsten zehn Jahren steigende Umsätze, während lediglich 19 Prozent einen Umsatzrückgang befürchten. Tatsächlich entstehen durch die Alterung der Gesellschaft neue Marktfelder für den Einzelhandel im Lebensmittelbereich, sowie bei Kommunikationsmitteln, Geräten der Haushalts- und Unterhaltungselektronik oder im Freizeitbereich. Im Bekleidungseinzelhandel wird in den nächsten Jahren das größte Umsatzwachstum bei der Generation 65plus erzielt werden. Wichtig ist es jedoch, sich rechtzeitig an die sich verändernden demografischen Rahmenbedingungen anzupassen. Die IHK-Umfrage hat gezeigt, dass mehr als jedes zweite Einzelhandelsunternehmen im IHK-Bezirk noch keine Maßnahmen zur Anpassung des Sortiments, der Warenpräsentation oder der Ladengestaltung getroffen hat.

 

>> zum Download der Studie (pdf, 2,8 MB)

 

Die Broschüre kann bei Sabrina Siegmund kostenfrei unter dem Stichwort "Einzelhandelsstudie" angefordert werden.

 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Dr. Martin Debus Wirtschaftspolitik und Metropolenentwicklung
Telefon:069 2197-1508 Fax:069 2197-1815

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