Allgemeine Informationen, Publikationen, Kontaktdaten und Links
Allgemeine Informationen
Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn hat Daten zur Anzahl und Struktur der Unternehmensnachfolgen in Deutschland recherchiert. Das IfM geht auf Grundlage neuer Berechnungen davon aus, dass die Nachfolgefrage im Zeitraum von 2010 bis 2014 für knapp 110.000 Familienunternehmen in Deutschland relevant sein wird. Dies entspricht 22.000 Übergaben pro Jahr. Von den Übergaben werden im Fünf-Jahres-Zeitraum 1,4 Mio. Beschäftigte bzw. 287.000 Beschäftigte pro Jahr betroffen sein.
Die Nachfolgefrage stellt sich in Familienunternehmen dann, wenn der Eigentümer aus der Führung seines Unternehmens alters- oder krankheitsbedingt ausscheidet oder verstirbt und das Unternehmen ein hinreichendes Potenzial für eine Übernahme bietet. Die Anzahl der Familienunternehmen, die in den nächsten Jahren vor der Herausforderung stehen, einen Nachfolger finden zu müssen, hat das IfM Bonn mittels eines verbesserten Schätzverfahrens ermittelt, wodurch die Zahl der anstehenden Unternehmensübertragungen im Vergleich zur letzten Schätzung aus dem Jahr 2004 deutlich gesunken ist.
Weitere Informationen: Institut für Mittelstandsforschung, Bonn,
Unternehmensnachfolge in Deutschland 2010 bis 2014 - Schätzung mit weiterentwickeltem Verfahren
Unternehmensnachfolge finanzieren
Ein Leitfaden
Über 95 % aller deutschen Unternehmen sind in Familienhand. Nach Hochrechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn müssen sich knapp 90.000 von diesen Familienunternehmen in den nächsten vier Jahren mit der Frage der Nachfolge beschäftigen. Zu einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge gehört aber, dass der Übergang vom Unternehmer rechtzeitig geplant und vom Nachfolger passgenau finanziert wird.
Diese Ausgabe von fokus:unternehmen informiert über die verschiedenen Aspekte der Nachfolgeplanung sowie die mit dem Erwerb eines Unternehmens verbundenen Kapitalbedarfe und deren Finanzierung. Zum Leitfaden
DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge 2011
Die "'Fachkraft Chef" wird immer mehr zum Engpassfaktor beim Generationswechsel in deutschen Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt der DIHK in seinem aktuellen Nachfolge-Report.
Diese Entwicklung hat vielfältige Gründe: Oft mangelt es potenziellen Nachfolgern an der notwendigen Qualifikation, andere unterschätzen die Anforderungen einer Unternehmensübernahme. Abschreckend wirken Verpflichtungen, die mit der Erbschaftsteuerbefreiung einhergehen, oder überzogene Preisvorstellungen der Seniorunternehmer.
BMWI-Broschüre "Unternehmensnachfolge - Die optimale Planung" 2011
Die Broschüre bietet zahlreiche Informationen und praktische Tipps für Unternehmer und ihre Nachfolger.
Kontaktadressen und Links
nexxt-change Unternehmensbörse
KfW Bankengruppe
60325 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 74 31-0
Beratungszentrum Frankfurt a.M.
60325 Frankfurt a.M.
Tel.: 069 / 74 31-30 30
Fax: 069 / 74 31-17 06
Niederlassung Berlin
Beratungszentrum Berlin
Niederlassung Bonn
Beratungszentrum Bonn
Verband Deutscher Bürgschaftsbanken
Mohrenstraße 34
D - 10117 Berlin
Tel.: 030 / 38 38 66 0
Fax: 030 / 38 38 66 66
bnotk@bnotk.de
Büro Berlin
Stand: Juni 2011
Ansprechpartner
- » Mezzanine: Finanzierungsinstrument für den Mittelstand
- » Leitfaden: Kreditverträge verstehen und richtig abschließen
- » Broschüre: Wirtschaftliche Förderung des BMWi
- » DIHK-Sonderauswertung Finanzkonditionen Herbst 2010
- » Leitfaden: Rating
- » DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge 2011
- » Broschüre des BMWi: Unternehmensnachfolge
