Analyse

 
Unternehmensnachfolge
» 0. Prozessstruktur Unternehmensnachfolge
 1. Sensibilisierung
» 2. Rechtliche Vorbereitung
» 3. Wirtschaftliche Vorbereitung
» 4. Auswahlphase
» 5. Übergabephase
» 6. Sicherungsphase
» 7. Publikationen, Kontaktadressen und Links
Bei der Regelung der Unternehmensnachfolge schrecken viele mittelständische Firmenchefs vor einer der wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens zurück und setzen so ihr Lebenswerk aufs Spiel. Nur eine langfristig geplante und schrittweise umgesetzte Nachfolgeplanung garantiert einen reibungslosen Übergang des Unternehmens auf den Nachfolger.

Nur wer die Verhältnisse genau recherchiert und analysiert, kann die Weichen für die Unternehmensnachfolge rechtzeitig stellen sowie durchdachte Gesamtlösungen so verwirklichen, dass im Ergebnis ein maßgeschneidertes Nachfolgemodell entwickelt wird. Bereits der richtige Zeitpunkt für die Einleitung der Unternehmensnachfolge kann von entscheidender Bedeutung für das Gelingen des Generationenwechsels sein. Die frühzeitige Anpassung der Rechtsform und Struktur des Unternehmens an die beabsichtigte Nachfolge sowie die schrittweise Übertragung in vorweggenommener Erbfolge gehören zu den notwendigen Maßnahmen der Nachfolgegestaltung. Zusammen mit einer ausbalancierten, den Nachfolgeprozess abschließenden Regelung des Erbfalles bieten diese Instrumente die Gewähr für eine erfolgreiche Übertragung des Unternehmens auf die nächste Generation.

Wichtig ist ein umfassender Blick auf alle den Nachfolgefall betreffenden Materien. Um einen Überblick auf diese Materien gewinnen zu können, ist es am Anfang jeder Beratung unverzichtbar, zunächst eine detaillierte Bestandsaufnahme über die persönlichen und betrieblichen Verhältnisse des Unternehmers und des Unternehmens zu gewinnen. Je umfassender beispielsweise das Privat- und Betriebsvermögen des Unternehmers sowie seine persönlichen Verhältnisse und  Zielsetzungen bei der Nachfolge ermittelt werden können, desto mehr Rechtssicherheit und Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich.

Eine Einheitslösung für alle Unternehmen gibt es nicht. In jedem Einzelfall müssen die unterschiedlichen menschlichen, unternehmerischen, rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Aspekte bedacht werden. Hier muß der Unternehmer mit seinem Steuerberater, Notar und auch seiner Bank eng zusammenarbeiten.


Stand: September 2007