Hofheim
50 Jahre Brühlwiesenschule

Im November feierten Lehrer, Schüler und Eltern das 50-jährige Bestehen der Brühlwiesenschule. In der Kreisstadt Hofheim wurde 1948 die Kreisberufsschule zunächst in einem Kellereigebäude wieder eröffnet. Durch das Anwachsen der Schülerzahlen beschloss der Kreisausschuss im September 1955 einen Neubau. Am 31. Mai 1958 wurde dieser als Kreisberufsschule des Main-Taunus-Kreises in Hofheim, in den Brühlwiesen, eingeweiht. Damals unterrichteten 20 Lehrkräfte rund 1 500 Berufsschüler.

Die Entwicklung der Kreisberufsschule hin zu den beruflichen Schulen schritt mit den Jahren genauso voran, wie sich die Berufe und die Schülerzahlen veränderten. Anfang der Siebzigerjahre wurden neue Vollzeitschulformen eingerichtet. Dadurch kam es zu einer Zunahme an Schülern. Aus diesem Grund wurde ab 1977 das in der Nachbarschaft gelegene Gebäude der alten Realschule für die beruflichen Schulen umgebaut. Dort befinden sich auch heute noch die Kfz-Werkstätten sowie die Fachräume und Werkstätten für die Metallberufe. 1982 wurde die Schule in zwei berufliche Schulen geteilt. Am Standort, der vollständig renoviert wurde, blieben die 1 100 Schüler der Brühlwiesenschule mit den technischen Berufsfeldern. Die 1 600 Schüler der Konrad-Adenauer-Schule mit den Berufsfeldern Wirtschaft und Verwaltung, Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit sowie Körperpflege erhielten vier Jahre später einen Neubau in Kriftel.
 
Neubau 2006
Als sich um 2000 abzeichnete, dass die Gebäude der Brühlwiesenschule für den Unterricht der neuen informationstechnischen Berufe nicht ausreichen würden, beschloss der Main-Taunus-Kreis einen weiteren Neubau. Dieser wurde 2006 eingeweiht. Im Erdgeschoss ist eine moderne Holzabteilung eingerichtet. Räume mit Computer und CNC-Technik ermöglichen es, den Auszubildenden Zusatzqualifikationen zu vermitteln. In den beiden Obergeschossen befinden sich Multifunktionsräume. Große Räume, elektronische Tafeln sowie Schülerrechner in jedem Klassenraum machen einen Unterricht mit häufigem Methodenwechsel und Differenzierung möglich.
 
Alle Bildungsabschlüsse möglich
Heute ist die Brühlwiesenschule mit 650 Vollzeit- und 750 Teilzeitschülern ein modernes Schulzentrum mit den Schulformen: Berufsschule, mit Ausbildungsberufen in den Bereichen Metalltechnik, Holztechnik, Kfz-Mechatronik, Elektrotechnik, Informationstechnik; Berufliches Gymnasium Technik und Wirtschaft; Fachoberschule Form A und B; Berufsfachschule; Berufsgrundbildungsjahr; Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung. Damit sind an der Schule bis hin zur allgemeinen Hochschulreife alle Bildungsabschlüsse zu erreichen.
 
Qualitätsmanagement eingeführt
Die Schule ist seit 2005 am Modellprojekt "Schule gemeinsam verbessern" beteiligt. In diesem Rahmen hat sie ein Qualitätsmanagement auf der Basis des "Referenzrahmens Schulqualität in Hessen" eingeführt. Auch ermöglicht die gegenseitige Deckung von Teilen des Schulträger- und Landeshaushaltes eine größere finanzielle Flexibilität. Durch die guten Rahmenbedingungen ist es den Lehrkräften der Schule möglich, auf die unterschiedlichen, zum Teil rasch wechselnden Anforderungen der Arbeitswelt zu reagieren. Hierzu gehört die zeitgemäße Umsetzung der Lehrpläne durch Methoden- und Medienvielfalt unter angemessener Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Förderung des eigenständigen Lernens und der Erwerb von Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz stehen dabei im Vordergrund.


Wolfgang Bill
Schulleiter
Brühlwiesenschule
Hofheim Ts.

Klaus Kallenberg
Abteilungsleiter
Brühlwiesenschule
Hofheim Ts.

Kontakt
Brühlwiesenschule Hofheim
Gartenstraße 28
65719 Hofheim
06192 29040
 
 
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Januar 2009
 

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