Umsetzung von EQ ohne sozialpädagogische Begleitung

Die Schritte zur Einstiegsqualifizierung:


Die Ausbildungsberater der IHK erschließen bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb einen Platz (pdf).

Mit dem Betrieb wird aus dem Verzeichnis ein Qualifizierungsprofil ausgewählt

oder nach folgendem Prinzip erarbeitet:

 

  • Auswahl einer geeigneten Ausbildungsordnung,
  • geeignete Lernziele aus dem 1. Ausbildungsjahr bestimmen,
  • eine Bezeichnung für die Einstiegsqualifikation festlegen,
  • Erarbeitung des Planes durch die IHK,
  • in das Verzeichnis der Einstiegsqualifikationen aufnehmen,
  • Daten des Betriebes im IHK-Verzeichnis speichern,
  • Meldung der EQ-Plätze an die Arbeitsagentur.


Die Arbeitsagentur, das Jobcenter oder der optierende Kreis schlägt dem Betrieb einen Jugendlichen vor.


Der Betrieb schließt mit dem Jugendlichen einen Einstiegsqualifizierungsvertrag (pdf) und berücksichtigt dabei folgende Hinweise:

 

  • die Probezeit beträgt zwei Monate,
  • die tägliche Qualifizierungszeit beträgt bei Jugendlichen unter 18 Jahren 7 Stunden und bei über 18-Jährigen 8 Stunden,
  • als Anlage wird der Plan des ausgewählten Qualifizierungsprofils beigefügt,
  • der Betrieb reicht den Vertrag der IHK ein,
  • auf dem Vertrag wird bestätigt, dass es sich um einen Ausbildungsbetrieb handelt,
  • rechtzeitig vor Ende erstellt der Betrieb eine Leistungsbeurteilung (pdf),
  • eine Kopie dieser Leistungsbeurteilung reicht er bei der IHK ein,
  • ein Zertifikat erhält, wer in allen Kriterien mindestens mit ausreichend beurteilt wurde.


Ein EQ-Vertrag ist ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Wenn der Betrieb vor Beginn bei der Arbeitsagentur einen Antrag stellt, werden ihm maximal 212,00 Euro sowie ein pauschalisierter Sozialversicherungsbeitrag in Höhe von 110,00 Euro erstattet. Den Beitrag zur Unfallversicherung trägt der Betrieb. Dem Antrag wird eine Kopie des Vertrages beigefügt. Die Leistungen werden monatlich und nachträglich ausgezahlt.

 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Florian Richterich
Telefon: 069 2197-1319

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Das IHK Bildungszentrum hat viele virtuelle Lernangebote geschaffen, um den Seminar- und Lehrgangsbetrieb aufrechtzuerhalten und wird dies in den kommenden Wochen weiterhin verfolgen.

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