Themen zum Ausbildungsberuf Hotelfachmann/Hotelfachfrau

Thema 1
Marketing wird im Betrieb nicht ausgebildet. Viele Betriebe besetzen mit ihren Auszubildenden schwerpunktmäßig die Bereiche Etage, Buffet, Empfang und Service.
Antwort/Empfehlung


Thema 2
Betriebe bilden Hotelfachleute in weiten Teilen im Servicebereich aus.
Antwort/Empfehlung


Antwort/Empfehlung zu Thema 1

Der Ausbildungsbetrieb muss keine Marketing-Abteilung haben. Jeder Betrieb betreibt Werbung, Verkaufsförderung und Marketing auf dem Niveau der geforderten Lernziele.
Das Thema steht im Zusammenhang mit dem Handlungsfeld "Umgang mit Gästen, Beratung und Verkauf" und ist sehr wichtig. Es darf jedoch nicht zu anspruchsvoll umgesetzt werden.

 


Berufsbildposition: Werbung und Verkaufsförderung


2. Ausbildungsjahr

 

Lernziele

Praxisbeispiele

  1. Werbemittel und Werbeträger unterscheiden und für die Werbung des Ausbildungsbetriebes einsetzen

 

Werbemittel:

Werbebrief

Anzeige

Hausprospekt

Telefonaktion

Werbeträger:

Internet

Zeitung

Vitrine

Werbegeschenk

  1. Verkaufsfördernde Maßnahmen vorbereiten

 

Tag der offenen Tür

Aktionswochen

Azubifest

Gestaltung der Angebotskarten

  1. Bei Werbeaktionen mitwirken

 

Jahresaktionsplan

Neugestaltung der Gasträume

Jahresaktion

Themenabende

Stammessen

  1. anlassbezogene Dekorationen ausführen

 

Familienfeste

Feiertage

Firmenveranstaltungen

kulinarische Wochen

regionale Aktionen

  1. werbewirksame Angebote erstellen

 

Individuell auf Anfrage

Einladungen an Stammgäste

Angebotskarten

Darstellung der Produkte und Dienstleistungen



Berufsbildposition: Marketing


3. Ausbildungsjahr

 

Lernziele

Praxisbeispiele

  1. Marketingmaßnahmen entwickeln und durchführen

 

Gästekreis – Zielgruppe

Idee und gastronomisches Angebot

Räume, Waren, Getränke

Personal

Kalkulation

Durchführung

Angebot bekannt machen

  1. Ergebnisse von Marketingmaßnahmen kontrollieren

 

Artikel in Fachpresse

Artikel in Tagespresse

Beteiligung an örtlichen Aktivitäten

Mitwirkung in Gremien

 

Antwort/Empfehlung zu Thema 2

Die Zeitrichtwerte der Ausbildungsordnung für das Handlungsfeld Servicebereich (12 Wochen) können erweitert und auf die drei Ausbildungsjahre verteilt werden, wenn man Handlungsfelder voll oder anteilig hinzunimmt, die in dem Servicebereich vermittelbar sind:

Beispiele:
- Umgang mit Gästen, Beratung und Verkauf (36 Wochen)
- Einsetzen von Geräten, Maschinen und Gebrauchsgütern, Arbeitsplanung (3 Wochen)
- Warenwirtschaft (8 Wochen)
- Werbung und Verkaufsförderung (10 Wochen)
- Wirtschaftsdienst (8 Wochen)

Es ist die Aufgabe der Ausbildungsberatung die Ausbildungsbetriebe über Art und Umfang der Ausbildungsordnung umfassend zu beraten. Der Schwerpunkt der Ausbildung darf jedoch nicht überwiegend im Servicebereich liegen, um so den Mangel an Servicekräften auszugleichen. Eventuell wäre eine Aktion "Pro Restaurantfachmann" hilfreich. In mittleren und kleinen Unternehmen ist die Fachkraft im Gastgewerbe mit einer vertiefenden Ausbildung im Servicebereich möglich.

 

 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Sascha Sandner Aus- und Weiterbildung
Telefon: 069 2197-1446Fax: 069 2197-1396

IHK-Info-Video: Wie werden Sie Ausbildungsbetrieb?

Wie werden Sie Ausbildungsbetrieb? Dieser Film zeigt, welche fachlichen und persönlichen Voraussetzungen Sie mitbringen müssen, um Ihre Fachkräfte selbst ausbilden zu dürfen.

Mitarbeiterförderung durch die IHK-Weiterbildungsberatung

Virtuelle und Präsenzangebote im IHK Bildungszentrum


Das IHK Bildungszentrum bietet auch in diesen besonderen Zeiten viele Weiterbildungsveranstaltungen (Seminare und Lehrgänge) sowohl virtuell als auch in Präsenz an. Haben Sie Fragen zu unseren Weiterbildungsangeboten? Melden Sie sich gerne bei uns. Telefon: 069 2197–1232, E-Mail: bildungszentrum@frankfurt-main.ihk.de