Digitalpakt muss prioritär in Berufsschulen investieren

Die Berufsschulen als dualer Partner sollten mit den Digitalisierungsentwicklungen in den Ausbildungsbetrieben Schritt halten können. Daher muss der zwischen Bund und Land 2019 geschlossene Digitalpakt Hessen, die Berufsschulen zukunftsorientiert aufstellen.

 

Dazu gehören die angemessene Ausstattung der Schulen, die Entwicklung neuer didaktischer Konzepte ebenso, wie die Aus- und Fortbildung von Lehrern, sowie die Entwicklung digitaler Lernorte.

Die Schulen benötigen eine moderne IT-Infrastruktur in Form von Breitbandanschluss, WLAN-Netzwerk, Website und eine ganzheitliche, digitale Kommunikationsinfrastruktur, die Lern- und Kommunikationsprozesse zwischen Lehrern, Schülern, Auszubildenden und den ko-operierenden Unternehmen ermöglicht.

 

Diese Infrastruktur sollte nicht nur den Unterricht unterstützen, sondern auch für die Schulorganisation eingesetzt werden. Hierzu ist für die  Schulträger eine Unterstützung durch das Land notwendig; es gilt finanzielle und personelle Ressourcen für die technische und didaktische Basis zur Verfügung zu stellen bzw. mit den Schulträgern zu entwickeln.

 

Da Auszubildende in Berufsschulen zu der Schülergruppe gehören, welche am ehesten mit den Herausforderungen und Veränderungen der Digitalisierung in der Arbeitswelt konfrontiert werden, sollten die Mittel prioritär und zu einem größeren Anteil in die Berufsschulen investiert werden.

 

 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Dr. Brigitte Scheuerle Aus- und Weiterbildung Geschäftsführerin
Telefon: 069 2197-1223Fax: 069 2197-1248

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Wie werden Sie Ausbildungsbetrieb? Dieser Film zeigt, welche fachlichen und persönlichen Voraussetzungen Sie mitbringen müssen, um Ihre Fachkräfte selbst ausbilden zu dürfen.

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Aktuelle Lehrgangsveranstaltungen des IHK Bildungszentrums

Das IHK Bildungszentrum hat viele virtuelle Lernangebote geschaffen, um den Seminar- und Lehrgangsbetrieb aufrechtzuerhalten und wird dies in den kommenden Wochen weiterhin verfolgen.

Parallel wird eine stufenweise Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs geplant.

 
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