Themen zum Ausbildungsberuf Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie

Thema 1
Die vorhandene Empfehlung ist anwendbar. Die Themen für die praktische Übung werden aus der betrieblichen Praxis gestellt.

Antwort/Empfehlung
 
Thema 2
Die Prüfungsbereiche Controlling, Buchhaltung, Gewinn- und Verlustrechnung sind nach Ansicht des Prüfungsausschusses in den Prüfungsanforderungen nicht ausreichend berücksichtigt.

Antwort/Empfehlung
 
Thema 3
Unsere Prüfer empfehlen für den Prüfungsbereich praktische Übungen:

„Umgang mit Mitarbeitern“ ersetzen durch „Personalwesen“
Produkte, Produktpräsentationen“ ersetzen durch „Controlling, betriebliche Leistungserstellung
Antwort/Empfehlung



Antwort/Empfehlung zu Thema 1

Eine beruhigende Botschaft, die zeigt, dass es geht. Hoffentlich werden auch weiterhin gute Erfahrungen gemacht.


Antwort/Empfehlung zu Thema 2

Die im Ausbildungsrahmenplan festgelegten Prüfungsinhalte gelten bundeseinheitlich. Auf dieser Grundlage und des von der Kultusministerkonferenz beschlossenen Rahmenlehrplans hat der für die Aufgabenerstellung und -auswahl für den Ausbildungsberuf Fachmann/ Fachfrau für Systemgastronomie zuständige Fachausschuss der AkA (ein überregionaler Ausschuss, der entsprechend § 37 BBiG zusammengesetzt ist) einen Stoffkatalog für die drei Prüfungsbereiche der schriftlichen Abschlussprüfung entwickelt, der über mögliche Prüfungsinhalte informiert. Hier werden gemäß § 17 der Ausbildungsordnung die Inhalte des Ausbildungsrahmenplans sowie die Teile des schulischen Rahmenplans, soweit sie für die Berufsausbildung wesentlich sind, zusammengeführt.

Ein Raster gibt genau vor, wie viele Aufgaben zu welchem Prüfungsgebiet in den jeweiligen Aufgabensätzen enthalten sein müssen. Die angesprochenen Gebiete sind im Prüfungsbereich:
„Steuerung und Kontrolle, Personalwesen“ enthalten.

Es ist zu beachten, dass die Fachleute für Systemgastronomie, im Gegensatz zu den Hotelkaufleuten, nur Fertigkeiten und Kenntnisse zum bereichsbezogenen Rechnungswesen erlernen. Das Handlungsfeld Steuerung und Kontrolle der betrieblichen Leistungserstellung umfasst die Lernziele:

a) Belege bearbeiten und prüfen,
b) Kostenkontrolle durchführen und geeignete Maßnahmen vorschlagen,
c) Warenwirtschaftssystem einsetzen,
d) betriebliche Kennzahlen auswerten sowie geeignete Maßnahmen vorschlagen.

Dieser Unterschied zum Hotelkaufmann wurde von den an der Entwicklung beteiligten Unternehmen und Sachverständigen der Systemgastronomie gewünscht.



Antwort/Empfehlung zu Thema 3

Ein Arbeitskreis hatte das Ordnungsverfahren zwei Jahre fachlich begleitet. In ihm waren Experten aller einschlägigen Unternehmen der systematisierten Gastronomie vertreten. Ein Vertreter aus diesem Kreis brachte die Ergebnisse, als Sachverständiger der Arbeitgeberseite, in das Ordnungsverfahren ein.
Die Themen Controlling, betriebliche Leistungserstellung und Personalwesen wurden dem schriftlichen Prüfungsbereich: Steuerung und Kontrolle, Personalwesen, zugeordnet.

Die Themen Mitarbeiter, Produkte und Produktpräsentation wurden als so bedeutsam für die systematisierte Gastronomie eingestuft, dass ihnen, zusammen mit dem Thema Gäste, ein Platz unter den praktischen Übungen eingeräumt wurde.

Bei entsprechender Gestaltung von praxisbezogenen Aufgaben ist es möglich, dass Thema Personalwesen auch in das Prüfgebiet
„Umgang mit Mitarbeitern“ zu integrieren. Der Prüfling soll laut Ausbildungsordnung im Gespräch zeigen, dass er Personalfragen bearbeiten kann.

Das gleiche gilt für Controlling, betriebliche Leistungserstellung im Zusammenhang mit dem Prüfgebiet
„Produkte, Produktpräsentation“.

Unter der großen Thematik Warenwirtschaftssystem, einem klassischen Merkmal systematisierter Gastronomie, können Aufgaben mit entsprechenden Zusammenhängen erstellt werden.
 
 

Ansprechpartner

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Sascha Sandner Aus- und Weiterbildung
Telefon: 069 2197-1446Fax: 069 2197-1396

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Das IHK Bildungszentrum hat viele virtuelle Lernangebote geschaffen, um den Seminar- und Lehrgangsbetrieb aufrechtzuerhalten und wird dies in den kommenden Wochen weiterhin verfolgen.

Parallel wird eine stufenweise Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs geplant.