Themen, die alle Ausbildungsberufe betreffen


Antwort/Empfehlung

  • Thema 2
    Der ursprüngliche Gedanke hinsichtlich der Einsparung an Zeit und Kosten ist nicht in dem Maß eingetreten, wie man es sich gedacht hatte. Der Aufwand hinsichtlich der Aufbereitung und Durchführung der praktischen Prüfung ist erheblicher im Vergleich zu der herkömmlichen Art. Die Erstellung von Aufgabenbanken für die vier Prüfpositionen, das Schreiben der Prüfungsaufgaben und die notwendigen Korrekturen stellen eine hohe zeitliche Anforderung dar. Im Sinne der Gleichbehandlung und der Gleichwertigkeit haben sich unsere Prüfungsausschüsse an die Rahmenbedingungen und Musteraufgaben sowie der zeitlichen Orientierung von 120 Minuten gehalten.
     

Antwort/Empfehlung

  • Thema 3
    Die Auswahl der Prüfungsaufgaben hat sich als schwierig erwiesen (Beispiel: Wie umfangreich ist das Gebiet einfache Gerichte?), es wird sich zur Zeit sehr am Schulstoff orientiert.
     

Antwort/Empfehlung

  • Thema 4
    Erweiterung der praktischen Zwischenprüfung auf zwei praktische Arbeiten, der Zeitumfang kann bei drei Stunden bleiben.
     

Antwort/Empfehlung

  • Thema 5
    Der Wert der Zwischenprüfung muss überdacht werden.
     

Antwort/Empfehlung

  • Thema 6
    Der Aufwand und Nutzen der Zwischenprüfung nach dem 1. Ausbildungsjahr wird negativ bewertet. Die Leistungsfeststellung zum beruflichen Wissen und Können der Prüfungsteilnehmer ist nur bedingt möglich. Gleichfalls ist es schwierig, auf Basis der Zwischenprüfungsergebnisse auf die Ausbildungsqualität zu schließen.
     

Antwort/Empfehlung

  • Thema 7
    Die offen formulierten und betriebsorientierten Lernziele machen eine konkrete Aufgabenstellung und gerechte Bewertung sehr schwer. Es ist ein sehr unterschiedlicher Kenntnisstand der Prüflinge zu verzeichnen.
     

Antwort/Empfehlung

  • Thema 8
    Ist eine Gruppenprüfung möglich?
     

Antwort/Empfehlung

  • Thema 9
    Fachkraft im Gastgewerbe, Restaurantfachleute, Hotelfachleute müssen eine komplexe Prüfungsaufgabe mit gleichem Inhalt für die drei Berufe bearbeiten. Die komplexe Aufgabe umfasst:
    - Arbeitsplanung (untergliedert in acht Teilaufgaben),
    - Arbeitstechnik (Arbeitsablaufplan und praktische Umsetzung),
    - Präsentation.
    Die Zeitvorgabe beträgt 105 Minuten.
     

Antwort/Empfehlung

  • Thema 10
    Die Teilnahmebescheinigung, die durch die GFI erstellt wird, hat nur eine geringe Aussagekraft bezüglich der einzelnen Aufgaben und bietet keine Vergleichszahlen an (z. B. IHK-Durchschnitt).
     

Antwort/Empfehlung

  • Thema 11
    Kritik seitens Ausbildungsbetriebe am AkA-Bewertungsbogen, besonders schwere Zuordnung bei Büroorganisation und Warenwirtschaft. Die Defizite der Ausbildung sind anhand der Kriterien und Punkteverteilung für Ausbildungsbetriebe nicht immer nachvollziehbar.
     

Antwort/Empfehlung


Antwort/Empfehlung zu den Themen 1 bis 3

In der Zwischenprüfung ist der schriftliche Teil und damit die Kosten für Organisation, Räume, Aufsicht, Aufgaben, Korrektur etc. entfallen. Die praktische Prüfung blieb und wurde in der Höchstzeit auf drei Stunden begrenzt. Nach den Empfehlungen des DIHK sollten diese Zeiten unterschritten werden. Auch für die vier alten Ausbildungsberufe mussten praktische Prüfungsaufgaben erstellt werden. Empfehlenswert wäre eine zentrale Aufgabenbank.



Antwort/Empfehlung zu den Themen 4 und 5

Im Zusammenhang mit der Kostendiskussion ist nicht an eine Erweiterung der praktischen Zwischenprüfung gedacht. Selbst unter Beibehaltung der höchstzulässigen Prüfungszeit, die nach den Empfehlungen unterschritten werden sollte, wären Mehrkosten für Organisation und Material zu erwarten.
Offen ist die Frage, wie sich die bildungspolitische Diskussion zur Zwischenprüfung entwickelt. Im Rahmen der Neuordnung Industriekaufmann/-frau wurde diskutiert, die Zwischenprüfung zum 1. Teil der Abschlussprüfung aufzuwerten. Der Versuch ist aus rechtlichen Gründen gescheitert.



Antwort/Empfehlung zu den Themen 6 und 7

Die Zwischenprüfung wird leider häufig nur als lästiges Übel angesehen. Sie steht im Spannungsfeld zwischen geringstem Aufwand und höchsten Ertrag. In höchstens drei Stunden soll der Prüfling eine praktische Aufgabe bearbeiten. Dabei soll er zeigen, dass er die Arbeit planen, durchführen und präsentieren, die Ergebnisse kontrollieren und Gesichtspunkte der Hygiene, des Umweltschutzes, der Wirtschaftlichkeit und der Gästeorientierung berücksichtigen kann. Sie erstreckt sich auf die Fertigkeiten und Kenntnisse des ersten Ausbildungsjahres.
Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:

1. Planen von Arbeitsschritten
2. Anwenden von Arbeitstechniken
3. Präsentieren von Produkten.

Diese Anforderungen lassen bei entsprechender Aufgabenstellung durchaus Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit des Auszubildenden nach einem Jahr zu. Darüber hinaus sollte sich die Ausbildungsberatung weiterhin verstärkt um die Frage der Qualität der Berufsausbildung durch gezielte Beratung der Ausbildungsbetriebe bemühen.



Antwort/Empfehlung zu Thema 8

Die Ausbildungsordnung schließt das nicht aus. Die Anforderungen der Prüfungsordnung zur Durchführung von Abschlussprüfungen finden keine Anwendung. Eine solche Durchführung der Prüfung entspricht der Praxis und ist durchaus machbar. Anhand der gestellten Aufgabe planen die Prüflinge gemeinsam die Arbeiten, bearbeiten dann getrennt die festgelegten Aufgaben und präsentieren dann wieder einzeln ihre Ergebnisse. Denkbare Aufgaben, in die alle Berufsbilder, unabhängig von ihren Ausbildungsbetrieben, integrierbar wären, könnten zum Beispiel sein:

- Der Dienst beginnt um 6:30 Uhr. Erfahrungemäß werden die ersten Gäste gegen 8:00 Uhr in den Aufenthaltsräumen erwartet. Am Vorabend fand eine Großveranstaltung statt. Hierfür wurden alle Getränke genutzt. Die letzten Gäste gingen um 20:00 Uhr.

- Der Dienst beginnt um 7:00 Uhr. Das Frühstücksbüffet kann zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr genutzt werden.

- Der Dienst beginnt um 7:00 Uhr. Es reisen 25 Gäste ab, 18 Zimmer werden frei. 30 Doppelzimmer und 15 Einzelzimmer sind belegt. 48 neue Gäste für 36 Zimmer erwartet. Um 11:00 Uhr müssen die Zimmer hergerichtet sein.



Antwort/Empfehlung zu Thema 9

Eine gute berufsbezogene, praxisorientierte und kostengünstige Variante.



Antwort/Empfehlung zu den Themen 10 und 11

Durch Kontakt zur GFI muss angeregt werden, den IHK Durchschnitt aufzunehmen. Es ist zu bedenken, ob dieser so aussagekräftig ist wie zu der Zeit der schriftlichen Zwischenprüfung, als der Schnitt im Vergleich zu einer größeren Menge, bei gleichen Aufgaben, ausgedrückt wurde. Bei der AkA sollte ein aussagefähiger Bewertungsbogen entworfen werden.

 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Sascha Sandner Aus- und Weiterbildung
Telefon: 069 2197-1446Fax: 069 2197-1396

IHK-Info-Video: Wie werden Sie Ausbildungsbetrieb?

Wie werden Sie Ausbildungsbetrieb? Dieser Film zeigt, welche fachlichen und persönlichen Voraussetzungen Sie mitbringen müssen, um Ihre Fachkräfte selbst ausbilden zu dürfen.

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Aktuelle Lehrgangsveranstaltungen des IHK Bildungszentrums

Das IHK Bildungszentrum hat viele virtuelle Lernangebote geschaffen, um den Seminar- und Lehrgangsbetrieb aufrechtzuerhalten und wird dies in den kommenden Wochen weiterhin verfolgen.

Parallel wird eine stufenweise Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs geplant.