Handel bekommt längere Übergangsfrist bei Plastiktütenverbot

Ab Januar 2022 dürfen im Handel keine Einkaufstüten aus Plastik mehr verkauft werden. Das Verbot gilt für leichte Kunststofftragetaschen mit einer Wandstärke zwischen 15 und 50 Mikrometern. Dabei handelt es sich um Plastiktüten, die man üblicherweise an Ladenkassen bekommt. Ausgenommen vom Verbot sind besonders stabile Mehrweg-Tüten (beispielsweise Gefriertüten) sowie dünne Plastikbeutel (beispielsweise aus der Obst- und Gemüseabteilung).

 

Auf Drängen des DIHK und der Handelsverbände wurde die ursprüngliche Übergangsfrist von sechs auf zwölf Monate verlängert. Die Verbände hatten unter anderem darauf hingewiesen, dass aufgrund sehr langfristiger Bevorratung mit Plastiktüten – geschätzt sind noch 200 Millionen in den Lagern – der Handel die Chance haben sollte, die vorhandenen Tüten noch in den Verkehr zu bringen, um die finanzielle Belastung möglichst gering zu halten und die Vernichtung bereits hergestellter Kunststofftragetaschen zu vermeiden.

 

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