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Aufenthaltsqualität der City und der B-Zentren erhöhen

In Frankfurt wurde im Frühjahr 2000 erstmals eine Innenstadtkonferenz durchgeführt. Ihr Ziel ist es, Lösungsansätze für eine Attraktivitätssteigerung der gesamten Innenstadt - vom Mainufer bis zum Anlagenring inklusive der B-Zentren sowie der angrenzenden Stadtteile - zu erarbeiten. Mit den Anwohnern, Investoren, Eigentümern, Betreibern, Finanziers und Banken, Immobilienunternehmen, Einzelhandel, Gastronomie und der Verwaltung sind alle maßgeblichen Akteure in den Stadtentwicklungsprozess einbezogen.

Die Innenstadtkonferenz wird von einem Lenkungsausschuss moderiert, der unter der Leitung der IHK Frankfurt am Main steht. Aufgabe dieser Steuerungsgruppe ist es, sämtliche Vorschläge zur Gestaltung des Stadtgebietes aufzunehmen und zu koordinieren. Ideen zur Planung und Entwicklung des Stadtgebietes werden hier eingebracht, bewertet und kanalisiert. Der Lenkungsausschuss ist somit auch ein wichtiges Instrument zur Sicherung der Kontinuität in der öffentlichen Planung.

Um die stadtgestalterisch und stadtstrukturell hochqualitative Weiterentwicklung des Zentrums erfolgreich abzuschließen, haben zwei, im Rahmen der Innenstadtkonferenz gebildete Workshops in mehreren Sitzungen Handlungsstrategien und Einzelprojekte erarbeitet, die nunmehr die Grundlage für den Umsetzungsprozess bilden. Einigkeit besteht darin, dass die Entwicklungsstrategie auf eine Vielzahl von Investments ausgerichtet sein muss. Dadurch wird die nachhaltige Aufwertung des Gesamtbereichs sichergestellt.

In zwei weiteren Innenstadtkonferenzen wurde deutlich, dass große Anstrengungen unternommen werden, die Innenstadt aufzuwerten. Die Teilnehmer äußerten ihre positive Überraschung über die erzielten Ergebnisse und waren sich darin einig, dass die Innenstadtkonferenz dazu beigetragen hat, eine teilweise bestehende Sprachlosigkeit zwischen Stadt, Einwohnern, gewerblicher Wirtschaft und Investoren zu überwinden.

Aktuell fordert die IHK zur erfolgreichen Fortsetzung des eingeleiteten Prozesses:

1. Die wesentlichen Erkenntnisse aus dem von der Stadt Frankfurt am Main, der Wirtschaftsförderung, dem Einzelhandelsverband und der IHK Frankfurt in Auftrag gegebenen Gutachten zur Stadt Frankfurt als Einzelhandelsstandort müssen umgesetzt werden. Dazu gehören vor allem der Abbau der Versorgungsdefizite in den Ortsteilen, die Abkehr von projektbezogenen standortplanerischen Einzelentscheidungen zugunsten eines gesamtstädtischen Masterplans sowie die Verbesserung von Image und Attraktivität Frankfurts als Einkaufsstadt.

2. Der Ruf der Einkaufsmeile "Zeil" ist angeschlagen. In der Kritik an der Konsumstraße kommt immer wieder zum Ausdruck, dass die "Zeil" nicht zum Verweilen einlädt. Die Stadt muss mit der Aufwertung der Haupteinkaufsstraße und ihrer öffentlichen Plätze Konstablerwache und Hauptwache endlich vorankommen. Die Vorschläge der vier Preisträger des Ideenwettbewerbes, die seit Dezember 2000 vorliegen, müssen umgesetzt und mit dem Umbau schleunigst begonnen werden.

3. Durch den Abriss der Parkhäuser "Junghofstraße", "Theater" und "Am Gewerkschaftshaus" wurden insgesamt 2.134 Parkplätze vernichtet. Auch nach dem Wiederaufbau dieser Häuser bleibt die Bilanz negativ. Die IHK Frankfurt begrüßt den Baubeginn einer Tiefgarage unter dem Goethe- bzw. Rathenauplatz mit 600 öffentlichen Stellplätzen, damit das derzeitige Angebot an öffentlichen Parkhausstellplätzen in der Frankfurter Innenstadt zumindest erhalten wird.

Insgesamt hat die Innenstadtkonferenz eine breite Diskussion über die bestehenden Planungen für die Frankfurter City und die zukünftige Gestaltung dieses Gebietes in Gang gesetzt. Die IHK Frankfurt fordert die beteiligte Wirtschaft auch weiterhin dazu auf, gemeinsam mit der Stadt ein integriertes und zukunftsfähiges Gesamtkonzept für die City zu entwickeln und sich aktiv an privatwirtschaftlichen Initiativen zur Stärkung des Standortes Frankfurt am Main zu beteiligen. Um den Engagement der Wirtschaft die notwendige Plattform zu bieten, unterstützt die IHK Frankfurt Gründung und Aufbau der privatwirtschaftlichen Initiative "City Forum PRO FRANKFURT". Diese Initiative will dazu beitragen die Anziehungskraft von Frankfurt maßgeblich zu steigern, in dem sie Kräfte - zum Beispiel bestehende Werbegemeinschaften - bündelt und kommunikativ verstärkt.

An den Magistrat stellt die IHK Frankfurt die Forderung, den städtischen Haushalt mit ausreichenden Mitteln für Maßnahmen auszustatten, die der Verbesserung des öffentlichen Raumes in der Stadt dienen.
 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Hanns-Peter Laux Standortpolitik stv. Geschäftsführer
Telefon: 069 2197-1262Fax: 069 2197-1485

IHK Frankfurt fordert Sanierung der Hauptwache

  • Im Jahr 2010 hat die Stadt Frankfurt ein Innenstadtkonzept vorgelegt. Zusammen mit den Bürgern wurden daraus zahlreiche Ideen entwickelt. Mit der beschlossenen Haushaltskonsolidierung ist die Umsetzung der Ideen aber wieder in den Hintergrund gerückt.
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