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Zustimmung zu Sonderabschreibungen beim Mietwohnungsneubau

Am 28.06.2019 stimmte der Bundesrat den Sonderabschreibungen beim Mietwohnungsneubau zu. Das Gesetz ermöglicht privaten Investoren, befristet für 4 Jahre 5 Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten einer neuen Wohnung bei der Steuer geltend zu machen – zusätzlich zur bereits geltenden linearen Sonderabschreibung über 2 Prozent. Ergebnis ist, dass in den ersten 4 Jahren insgesamt 28 Prozent der genannten Kosten einer neuen Mietwohnung steuerlich abgeschrieben werden können. 

Ziel ist, dass der Bau von bezahlbaren Mietwohnungen angeregt werden soll. Die Voraussetzung für die Sonderabschreibung ist, dass die Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht über 3.000 Euro/qm² Wohnfläche übersteigen. 

Damit die neuen Wohnungen nicht als Ferienwohnungen (unter-)vermietet werden, stellt der Bundestag in seinem Gesetzesbeschluss klar, dass die Wohnungen dauerhaft bewohnt sein müssen.

Auch Investoren in bestehenden Gebäude können von den Steuerbegünstigungen betroffen sein. Sie greifen allerdings nur, wenn sie zu neuem Wohnraum führen.

Das Gesetz liegt nun dem Bundespräsident zur Unterzeichnung vor und tritt einen Tag nach der Verkündung in Kraft.
 

 

Ansprechpartner

Luisa Quirin Wirtschaftspolitik und Metropolenentwicklung
Telefon: 069 2197-1390 Fax: 069 2197-1304