Oberursel: Wohnen in der Hessentagsstadt

Die Stadt Oberursel bereitet sich auf den Hessentag 2011 vor. Es wird erwartet, dass der Siedlungsdruck und damit die Nachfrage nach Bauland und Wohnraum danach noch weiter ansteigen werden.

Der Wettbewerb der Gemeinden innerhalb der Region FrankfurtRheinMain ist in jüngster Vergangenheit immer stärker geworden. Die Stadt Oberursel hat sich daher schon vor einigen Jahren gemeinsam mit ihren Bürgern Gedanken darüber gemacht, wie die Vorzüge des Lebens am Taunusrand am besten beschrieben werden können. Oberursel stehe für „Leben, Qualität und Zukunft“ heißt es in der Überschrift über dem Leitbild, das aus diesen Diskussionen entstanden ist. Es ist zugleich das Motto für den Hessentag, den die Stadt im kommenden Jahr ausrichten wird. Oberursel hat Charme, ist attraktiv, modern, besitzt Integrationskraft, Tradition, Kultur und hat Zukunft. Mit diesem Credo geht die Stadt dem Hessentag 2011 entgegen. Ziel der Verantwortlichen ist es unter anderem, bei dieser Großveranstaltung eindrucksvoll für eine moderne weltoffene Stadt zu werben.

 

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Großer Siedlungsdruck
Dabei ist es schon heute für Zuzugswillige nicht einfach, guten und bezahlbaren Wohnraum in der Stadt zu finden. Die gemütliche und liebevoll restaurierte Altstadt, die vielen schulischen Einrichtungen bis hin zur Internationalen Schule, die Oberursel zum Schulstandort im Hochtaunuskreis gemacht haben, sowie eine abwechslungsreiche Gastronomie mit überdurchschnittlich vielen Biergärten sind neben den vielen direkten Verkehrswegen zur Mainmetropole die Argumente, die für Oberursel als Wohnstandort sprechen. Und wer am Wochenende oder in der Freizeit ins Grüne möchte, hat es auch nicht weit. Der Feldberg blickt auf Oberursel herab, Hessenpark und Lochmühle sind für Familien mit Kindern nach wie vor die beliebtesten Nahtouristikziele.

Kein Wunder also, dass der Siedlungsdruck in Oberursel schon seit Jahren hoch ist – und vermutlich mit dem Hessentag noch einmal sprunghaft ansteigen wird. Obwohl die Stadt in den vergangenen Jahren bereits viel für die Stadtentwicklung getan hat und auch neue Baugebiete ausgewiesen hat, ist die Suche nach einem unbebauten Grundstück schwierig. Momentan sind fast alle Neubaugebiete abgeschlossen, bis Mitte 2011 entstehen noch zwei neue Gebiete an der Kronberger Straße und der Altkönigstraße am Schwimmbad. Die wenigen noch verbliebenen Wohngrundstücke kosten nach der Erhebung der Frankfurter Immobilienbörse bei der IHK Frankfurt zwischen 350 Euro pro Quadratmeter in mäßigen Wohnlagen bis rund 650 Euro in guten Lagen.

 

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Trotz hoher Preise attraktiver Wohnort
Der Wohnungsmarkt ist nach wie vor attraktiv und auf einem hohen Niveau auch preisstabil. Den Angaben der Wirtschaftsförderung Oberursel zufolge wechselten im vergangenen Jahr rund 430 Wohnimmobilien den Eigentümer, in etwa so viele wie im Jahr zuvor. Eine deutliche Steigerung gab es dabei jedoch innerhalb des Marktes für Eigentumswohnungen, hier stiegen die Übertragungen um 15 Prozent. Einfamilienhäuser haben den größten Anteil am Geldumsatz der bebauten Immobilien. Mit rund 58 Millionen Euro hat der Umsatz von bebauten Wohnbaugrundstücken gegenüber dem Vorjahr um über fünf Millionen Euro zugenommen. Weil dem Markt keine unbebauten Grundstücke in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen, wird verstärkt in die Bestandsimmobilie oder in das fertige Neubaueigenheim investiert. Dies zeigt, dass Oberursel – trotz hoher Preise und trotz Finanzkrise – aufgrund seiner hervorragenden Wohninfrastruktur attraktiv für Familien mit höherem Einkommen ist. Eigentumswohnungen wechselten den Besitzer für 1200 bis 3100 Euro pro Quadratmeter. 


Autor   
Boris Schröder
Geschäftsführer
Adler Immobilien
Oberursel
b.schroeder@adler-immobilien.de



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IHK WirtschaftsForum
Oktober 2010