Schmitten - Wo der Taunus am höchsten ist

Wo der Taunus am höchsten ist, liegt Schmitten. Von der bergigen Region um den Großen Feldberg bis hin zu den sanften Hügeln des Weiltales bietet die Gemeinde Schmitten mit ihren neun Ortsteilen den Bewohnern eine reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft. Das Gemeindegebiet wird von der Weil von Süden nach Norden durchflossen. Im Weiltal liegen die Ortsteile Niederreifenberg, Schmitten, Arnoldshain, Dorfweil, Brombach und Hunoldstal. Seelenberg und Treisberg liegen auf Hochplateaus links der Weil, Oberreifenberg liegt direkt am Nordhang des Großen Feldbergs rechts der Weil.

 

Durch die Nähe zu den Zentren des Rhein-Main-Gebiets, zum Flughafen und zur Autobahn ist Schmitten ein idealer und zugleich naturnaher Wohnort. Dank der reinen Mittelgebirgsluft wurde Schmitten schon im Jahr 1883 zu einem beliebten Kurort auserkoren. Schmitten ist ein staatlich anerkannter Luftkurort, der Ortsteil Oberreifenberg schmückt sich darüber hinaus mit dem Prädikat Erholungsort.

 

Die Wohnungsmieten liegen laut Wohnungsmarktbericht 2011 der Frankfurter Immobilienbörse bei der IHK Frankfurt zwischen fünf und 7,50 Euro pro Quadratmeter, im Schwerpunkt liegen die Mieten bei sechs Euro pro Quadratmeter. Kaufpreise für Eigentumswohnungen liegen zwischen 800 und 1 800 Euro pro Quadratmeter, im Schwerpunkt bei etwa 1 300 Euro pro Quadratmeter.

 

Das Kapital Schmittens ist die landschaftlich reizvolle Lage und die gleichzeitige Nähe zur Mainmetropole. Die Nachfrage nach Wohnraum orientiert sich an diesen Kriterien. Aus diesem Grund ist das Angebot überschaubar und im beliebten Ortsteil Oberreifenberg sehr gering. Die Preise für Einfamilienhäuser liegen laut Wohnungsmarktbericht der Immobilienbörse im Schwerpunkt bei 250 000 Euro, können aber auch deutlich darüber liegen. Schmitten bietet zudem günstige und bezahlbare Bauplätze an. Die Preisspanne liegt dabei zwischen etwa 150 und 300 Euro pro Quadratmeter. So liegt beispielsweise das Baugebiet "Oberer Haidgen" in einer Waldrandlage im Ortsteil Niederreifenberg.

 

Die Infrastruktur ist der Altersstruktur der Großgemeinde angepasst. Um die Attraktivität des Wohn- und Gewerbestandortes Schmitten zu verbessern, wurde das Gewerbegebiet im Ortsteil Hunoldstal ausgewiesen. Die Höhe der Gewerbesteuer liegt in Schmitten mit 310 Prozent genau im Landesdurchschnitt. Mit der Ansiedlung unterschiedlicher Gewerbeunternehmen wurde der innerörtliche Einzelhandel unterstützt. So bewegen sich die Mieten für Einzelhandelsflächen laut Gewerbemarktbericht 2012 im Schwerpunkt bei 6,50 Euro pro Quadratmeter und für Büroflächen im Segment „durchschnittlicher bis gehobener Standard“  im Schwerpunkt bei 5,50 Euro pro Quadratmeter.

 

Zwei Grundschulen und fünf Kindergärten sind ein Indiz für die Familien- und Kinderfreundlichkeit der Gemeinde. Großen Wert wird zudem auf die weiterführende Jugendbetreuung gelegt. Es gibt zahlreiche Sport- und Freizeiteinrichtungen. Das höchstgelegene Freibad Hessens befindet sich ebenfalls hier. Die Pflege des sanften Tourismus ist ein weiteres Aushängeschild der Gemeinde. Vom Wahrzeichen der Großgemeinde Schmitten, dem Großen Feldberg, der mit seinen 881 Metern der höchste Berg im Taunus ist, hat der Besucher eine fantastische Fernsicht bis zum Westerwald und Odenwald.

 

Zitat:

"Schmitten liegt mitten im Naturpark Hochtaunus - und das Feldbergplateau, mit 880m höchster Punkt des Taunus und zweithöchste Erhebung Hessens, ist Teil des Gemeindegebiets. Aufgrund seiner verkehrsgünstigen Positionierung hat die Beliebtheit Schmittens als Wohn- und Naherholungsort in der Region FrankfurtRheinMain in den vergangenen Jahren stetig zugenommen."

Marcus Kinkel, Bürgermeister, Schmitten

 

Kontakt:

Gemeindeverwaltung Schmitten, Bürgermeister, Parkstraße 2, 61389 Schmitten, Telefon 06084 3523, E-Mail Marcus.Kinke.@schmitten.de, Internet www.schmitten.de

 

Autor:

Harald Blumenauer

Geschäftsführer, Blumenauer Consulting, Bad Soden

Mitglied der Frankfurter Immobilienbörse

hblumenauer@blumenauer-consulting.de

 

                                                                                         WirtschaftsForum,

November 2012