Starthilfe für Medien-, PR- und Webdienstleister

Frei bestimmbare Arbeitszeiten, kein Termindruck mehr, kreative Höhenflüge, die der Kunde gut und gerne honoriert so sieht die Idealvorstellung eines erfolgreichen Medienschaffenden oder Agenturchefs in den Köpfen mancher Gründer aus. Mit der Realität hat das nicht viel zu tun.

Die Kommuniktionsbranche spürt Konjunkturschwankungen wie kaum eine andere Branche. Sinken die Umsätze bei den werbungtreibenden Unternehmen, wird in vielen Fällen zuerst beim Marketingetat gekürzt. Das wirkt sich nicht nur negativ auf das Agenturgeschäft aus: In der Folge müssen sich Verlage sowie Fernseh- und Rundfunkanstalten mit weniger Anzeigen und kürzeren Werbespots finanzieren. Das wiederum lässt Redaktionen ebenso wie Filmproduktionen schrumpfen.

Klar ist, auch wenn die Anzahl derer, die sich als Werbe- und PR-Beratung, Journalist/in oder Medienschaffende selbständig machen, überdurchschnittlich hoch ist, das Gründungsrisiko bleibt. Existenzgründungen in der Medienwirtschaft unterliegen den gleichen Kriterien wie alle Gründungsvorhaben: Ist die Geschäftsidee stimmig? Rechnet sich das Unternehmen und sind die finanziellen Risiken richtig kalkuliert? Kann der Gründer oder die Gründerin mit der unternehmerischen Freiheit, die gleichzeitig wirtschaftliches Risiko ist, vernünftig umgehen? Ist die Rechtsform des Unternehmens eine gute Wahl und ist die kaufmännische Kompetenz ausreichend?

Diese grundlegenden Fragen müssen sich ein zukünftiger Unternehmer und eine zukünftige Unternehmerin stellen. Neben Existenzgründungsseminaren und Finanzierungssprechtagen bietet die IHK Frankfurt auf ihren Internetseiten umfassende Informationen zum Thema Existenzgründung für jede Branche.

Gleichzeitig gibt es Besonderheiten bei der Existenzgründung in den Kommunikationsbranchen, die auf den folgenden Seiten thematisiert werden.
 

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Matthias Müller Unternehmenskommunikation stv. Geschäftsführer
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