Spielerische Dynamik – die Gamesindustrie als Innovationstreiber

Zahlreiche Spielentwickler, 3D-Grafiker und Programmierer machen Frankfurt zur produktiven und wirtschaftlichen Hauptstadt der Computerspielindustrie.


Software und Games hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Industriezweig in FrankfurtRheinMain entwickelt. Computerspiele aus der Region genießen international eine hohe Anerkennung. Spieler aus aller Welt streifen durch virtuelle Dschungelwelten, die an der Hanauer Landstraße entwickelt wurden. Keine andere Region in Deutschland kann eine vergleichbar hohe Dichte an Spieleentwicklern, Publishern, Produzenten, 3D-Artists, Grafikern und Programmierern aufweisen, wie FrankfurtRheinMain. Hier haben mit Crytek, Deck 13, Namco Bandai, Nintendo of Europe und Sony Computer Entertainment die Schwergewichte der Branche ihren Sitz. Internationale Publisher sind in der Region ebenso angesiedelt, wie Entwickler, Produzenten und Unternehmen der Hardwareindustrie. Aus diesem Grund gilt Frankfurt am Main als die deutsche Hauptstadt der Gamesindustrie.


Dynamischste Branche der Kreativwirtschaft


Die Branche erlebte in den vergangenen Jahren einen enormen Bedeutungszuwachs. In der letzten Dekade hatte die Computerspielindustrie nicht nur die höchsten Zuwachsraten in Bezug auf die Umsatzzahlen, auch die absoluten Beschäftigungszahlen konnten in keiner anderen Branche so rapide ansteigen. Laut Kreativwirtschaftsbericht der Stadt Frankfurt beschäftigten 1050 Unternehmen mehr als 8374 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Frankfurt (2006). Damit arbeitet bereits mehr als ein Viertel aller Festangestellten der Frankfurter Kreativwirtschaft in dieser noch relativ jungen Branche. Unternehmen des Geschäftsfeldes Software und Games generieren mit 522 Mio. Euro jährlich mehr als doppelt so viel Umsatz, wie die gesamte regionale Film-, Video-, TV-, Musik- und Audiowirtschaft zusammen.


Die IHK Frankfurt am Main unterstützt Initiativen, die zur weiteren Etablierung der Gamesregion FrankfurtRheinMain im internationalen Wettbewerb führen und hat sich in Vergangenheit für eine Verlagerung der führenden Branchenmesse nach Frankfurt am Main engagiert. 


gamearea


gamearea frankfurtrheinmain ist eine Initiative zur Förderung und Unterstützung der Entwicklung von digitaler Unterhaltung. Ziel ist, das Bewusstsein für die Branche innerhalb der Region zu erhöhen und die Kommunikation untereinander und nach außen zu verbessern. Dabei soll der Standort als "hot spot" der Gamesbranche herausgestellt werden. Weiterhin sollen die verschiedenen Unternehmen aus den Bereichen Entwicklung, Publishing und Technologie miteinander vernetzt und der Austausch mit den in der Region ansässigen Unternehmen, Verbänden und Politikern gefördert werden. Zur Erreichung dieser Ziele werden von der Initiative u.a. gemeinsame Messeauftritte, wie bei Games Convention oder GAMEplaces International organisiert. 


Gameplaces


GAMEplaces ist eine branchenübergreifende Kommunikationsplattform, die sich der Thematik „Games und Gaming“ widmet. Für Unternehmen der Gamesbranche stellt GAMEplaces ein Forum für die Findung von Multiplikatoren, den Abbau von Vorurteilen und die Vernetzung untereinander dar.


Um für Gamesunternehmen am Standort FrankfurtRheinMain ein Informations- und Weiterbildungsangebot zur Vertiefung von Rechtsfragen zu schaffen, startet die Initiative in Kooperation mit erfahrenen Branchenanwälten sowie mit Unterstützung der IHK Frankfurt die Frühstücksreihe „GAMEplaces – Business & Legal“. Ziel ist es, häufige Rechts- und Unternehmensfragen des beruflichen Alltags anhand ausgewählter Praxisbeispiele sowie einzelner Entwicklungsstufen einer Game- bzw. Medienproduktion zu beleuchten und dabei die wichtigsten Vertragstypen und juristischen Fallstricke zu behandeln.

 

Ansprechpartner

Matthias Müller Unternehmenskommunikation stv. Geschäftsführer
Telefon: 069 2197-1496 Fax: 069 2197-1488

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