Kreative am Standort FrankfurtRheinMain

Es gibt viele Gründe, warum Kreative und Kulturschaffende in Frankfurt ihre Heimat gefunden haben. Dabei spielen weiche Faktoren wie ein besonderes Ambiente eine Rolle. Hinzu kommen eine gute Infrastruktur, die zentrale Lage und vor allem branchenübergreifende Netzwerke.

Frankfurt nimmt innerhalb der deutschen Kreativwirtschaft eine bedeutende Position ein. Bekannt ist die Stadt vor allem für Software und Games sowie Werbung, PR und Kommunikation. Deutschlandweit steht Frankfurt zum Beispiel beim Anteil der Kreativ-Umsätze an der Gesamtwirtschaft an dritter Stelle nach Berlin und Köln. Auch bei den Umsätzen pro steuerpflichtiges Unternehmen kann sich die Stadt gut behaupten. Nur Düsseldorf und Stuttgart schneiden besser ab.

2006 zählte die Frankfurter Kreativwirtschaft laut dem Kreativwirtschaftsbericht Frankfurt (pdf) über 38.000 Beschäftigte. Davon befanden sich knapp 30.000 in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen. Der größte Anteil entfiel mit 28 % auf den Bereich Software und Games. Danach kommen Werbung, PR und Kommunikation mit 25 %, Literatur-, Buch- und Pressemarkt mit 19,3 % sowie Film, TV- und Videowirtschaft mit 11,3 %.

Die Bedeutung der Kreativbranche mit Zahlen nachzuweisen, birgt allerdings diverse Schwierigkeiten. In der Umsatzsteuerstatistik werden Kleinstunternehmen mit einem Jahresumsatz von unter 17 500 Euro nicht erfasst. Sie machen aber etwa die Hälfte aller Kreativbetriebe aus. Zudem ist nicht genau definiert, welche Branchen überhaupt zur Kreativwirtschaft gehören. Probleme gibt es auch bei der Errechnung der Beschäftigtenzahl. Denn in der Branche gibt es viele Minijobber, Praktikanten und Honorarkräfte.
 

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