Ausbildung und Prüfung Gefahrgutfahrer

Übergangsvorschrift

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat im Zuge der Corona Epidemie auf die ausgesetzten Schulungen und Prüfungen reagiert und eine Übergangsregelung in Form einer Multilateralen Vereinbarung erlassen.
Abweichend von den Vorschriften des ADR und der GbV bleiben die Bescheinigungen über die Fahrzeugführerschulung (ADR-Karte) und die Schulungsbescheinigungen für Gefahrgutbeauftragte, sofern deren Geltungsdauer zwischen dem 1. März 2020 und dem 1. Februar 2021 liegen, bis zum 28. Februar 2021 gültig. Eine entsprechende Prüfung zur Verlängerung muss vor dem 1. März 2021 bestanden sein.
Näheres entnehmen Sie bitte der „Multilateralen Vereinbarung M 330” die ab sofort gültig ist.
Bitte beachten Sie die Staatenliste auf den Seiten der UNECE, um festzustellen, ob das betreffende Land die M 330 ratifiziert hat.

Immer mehr Güter werden heute als "gefährliche Güter" eingestuft. Dies hat zur Folge, dass auch der Transport dieser Güter immer mehr reglementiert wird. Da schon heute jeder fünfte Lkw, der das Straßennetz benutzt, Gefahrgut befördert, müssen die Fahrer dieser Fahrzeuge intensiv geschult werden. Im Rahmen dieser Gefahrgutschulungen kommt den Industrie- und Handelskammern eine wichtige Rolle zu.

Hauptziel der Schulungen ist es, den Fahrzeugführern die Gefahren bewusst zu machen, die sich aus der Beförderung gefährlicher Güter ergeben und ihnen die erforderlichen grundlegenden Kenntnisse zu vermitteln, um die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls auf ein Mindestmaß zu beschränken und bei einem Unfall sicherzustellen, dass alle Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, die für eine Begrenzung der Unfallfolgen erforderlich sind.

Wir haben auf den folgenden Seiten die wichtigsten Punkte rund um das Thema Gefahrgutfahrer zusammengefasst.

 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Sabrina Müller Standortpolitik
Telefon: +49 69 2197 1646