CO2-Ausstoß schwerer Nutzfahrzeuge

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat im Bundesanzeiger Nr. 16 vom 29. Januar 2010 (BAnz. 2010 Nr. 16 S. 338) die Bekanntmachung der Richtlinie zur Förderung der Anschaffung emissionsarmer schwerer Nutzfahrzeuge vom 18. Januar 2010 (BAnz. 2010 Nr. 16 S. 338) veröffentlicht.


Nach der geänderten Förderrichtlinie, die zum 30.01.2010 in Kraft getreten ist, werden Investitionsmehrkosten bei der Anschaffung zuwendungsfähiger Nutzfahrzeuge, die für technische Lösungen zur Einhaltung von noch nicht verbindlichen Abgasstandards (EEV und EURO VI) erforderlich sind, im Vergleich zu Anschaffungskosten für Fahrzeuge, die lediglich die aktuell verbindliche Schadstoffklasse für neue Nutzfahrzeuge (EURO V) erfüllen, in Form von Investitionszuschüssen gefördert.


Zuwendungsfähige Nutzfahrzeuge sind nach Nr. 1.3 der Förderrichtlinie "Kraftfahrzeuge, die ausschließlich für den Güterkraftverkehr bestimmt sind und deren zulässiges Gesamtgewicht mindestens 12 t beträgt". Die neue Förderrichtlinie ersetzt die Ende September 2009 ausgelaufene bisherige Regelung. Die bisherige Zinszuschussvariante ist entfallen.


Die Förderung beträgt je nach Unternehmensgröße und Emissionsklasse

  • für EEV-Fahrzeuge zwischen 1.650 Euro (kleine Unternehmen) und 1.050 Euro (Großunternehmen)
  • für Euro VI-Fahrzeuge zwischen 2.200 Euro (kleine Unternehmen) und 1.400 Euro (Großunternehmen).


Damit ist die Höchstförderung nach der vorherigen Richtlinie von zuvor 4.250 auf 2.200 Euro je Fahrzeug gesunken.


Ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung für EEV-Fahrzeuge kann längstens bis zum 1. Juli 2011 gestellt werden (Nr. 5.1.4 der Förderrichtlinie).


Bewilligungsbehörde ist die KfW.



Weitere Informationen erhalten Sie unter folgenden Links:


KfW Bankengruppe


Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur


Text der Förderrichtlinie

 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Sven Sänger Standortpolitik Stv. Leiter
Telefon: 069 2197-1457 Fax: 069 2197-1485