Urbanes Leben und Lärm: Wie viel Lärm verträgt die Stadt - und wie viel braucht sie?

Portalbühne Urbanes Leben und Lärm

 

Gemeinsam mit anerkannten Experten und regionalen Akteuren wurde bei der Gemeinschaftsveranstaltung der IHK Frankfurt am Main und des Europabüros der Metropolregion FrankfurtRheinMain aus verschiedenen Aspekten beleuchtet, wie eine lebenswerte Stadt aussehen soll oder kann. Braucht eine lebenswerte Stadt "Lärm"? Aber wie viel Lärm ist zu viel? Wie nehmen wir Lärm wahr und was sind technische und gesetzliche Grenzen von Lärmschutz? Wie sieht eine vernünftige Anforderung an Lärmgrenzwerte aus? Ebenso im Bereich Verkehrslärm: welche Möglichkeiten der Lärmbekämpfung gibt es? Kurzum: wie lässt sich urbanes Leben mit diesen Regelungen vereinbaren?

 

Die Veranstaltung wollte Lärm nicht verharmlosen - vielmehr sollte ein Spannungsfeld aufgezeigt werden, in dem sich gerade in einer Stadt wie Frankfurt Regelungen und Gesetze zum Lärmschutz bewegen und mit welchen Schwierigkeiten man in der Stadtentwicklung und -planung zu kämpfen hat.

 

Eine wirtschaftlich starke Stadt ist auch eine lebenswerte Stadt, Arbeit ist ein wichtiger Faktor für Lebensqualität. Deshalb darf eine zukunftsweisende Stadtentwicklung auch nicht „nur“ preiswertes Wohnen, ein schönes Wohnumfeld oder gepflegte Parks in den Fokus stellen, sondern muss sich auch damit auseinandersetzen, Technologieoffenheit, Internationalität und Wachstumsorientierung als tragende Säulen der Stadtentwicklung zu etablieren. Stadtentwicklung muss eine moderne Industrie, attraktive Gewerbegebiete, eine pulsierende Kreativszene und eine lebendige Handels- und Gastronomielandschaft, aber auch gesundes Wohnen, voranbringen. Frankfurt muss eine zukunftsfähige und zugleich lebenswerte Stadt bleiben. Dazu gehören auch Entwicklungsperspektiven für das Gewerbe.

Das Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe erfordert einen intensiven Interessenausgleich. Frankfurt profitiert nicht nur von seiner Funktion als europäische Verkehrsdrehscheibe und Jobmotor, sondern auch von der Vielfalt an kulturellen und sportlichen Angeboten sowie Shoppingattraktionen.

Diese sind Ursachen für diesen Boom und den stetigen Bevölkerungsanstieg.

 

Programm

 

 

14:00 Uhr  Registrierung

 

14:30 Uhr  Begrüßung

 

                   Prof. Dr. Martin Wentz,

                   Vizepräsident, IHK Frankfurt am Main

 

14:45 Uhr  Keynote I: Urbanität contra Lärm? Soundscape und Geräuschmanagement

 

                   Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp,

                   Professorin für Psychoakustik und Lärmwirkung,

                   Institut für Strömungsmechanik und Technische Akustik, 

                   Technische Universität Berlin

 

15:15 Uhr  Keynote II: Verkehrslärm in der Diskussion

 

                   Thomas Puls,

                   Senior Economist, IW Institut der deutschen

                   Wirtschaft Köln e. V.

 

15:45 Uhr  Kaffeepause

 

16:15 Uhr   Keynote III: Baulärm - das Spannungsfeld zwischen Bauherr, Nachbar und Gesetzgeber

 

                   Dipl.-Ing. Wolfgang Teuber,

                   öbuv Sachverständiger, IAB Institut für Akustik

                   und Bauphysik

 

16:45 Uhr  Podium: Wie viel Lärm verträgt die Stadt - 

                   und wie viel braucht sie?

 

                   Kathrin Brückner, Dezernatsleiterin, Hessen Mobil

 

                   Simone Zapke, Leiterin der Bauaufsicht,

                   Stadt Frankfurt am Main

 

                   Michel van Goethem, Sprecher der Wirter der Berger                                Straße

 

                   Kai Mann, Geschäftsführer, No Limit GmbH

 

                   Dipl.-Ing. Wolfgang Teuber, öbuv Sachverständiger,

                   IAB Institut für Akustik und Bauphysik

 

17:45 Uhr  Get together bei Fingerfood  und Wein

 

Moderation: Anke Seeling

 

Ansprechpartner

Anfragen aus dem IHK-Bezirk beantwortet:
Lukas Berkel Standortpolitik
Telefon: 069 2197-1303Fax: 069 2197-1485

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