Green Deal: Staats- und Regierungschefs unterstützen 2030-Klimazielverschärfung

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich bei ihrem Gipfeltreffen am 10. und 11.12.2020 auf die Anhebung des 2030-Klimaziels der EU von 40 auf 55 Prozent geeinigt. Die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament über das Klimagesetz, in dem das höhere Ziel verankert wird, gehen nun in die entscheidende Phase. Viele Unternehmen werden von den 2021 anstehenden Gesetzesänderungen direkt betroffen sein.

 

Im Juni 2021 wird die Europäische Kommission ein großes Bündel an Gesetzgebungsvorschlägen unterbreiten, um die geforderten zusätzlichen CO2-Einsparungen tatsächlich zu erreichen. Unter anderem soll das EU Emissions Trading System (EU ETS) reformiert werden, indem die Menge der für Unternehmen zur Verfügung stehenden Zertifikate schneller verknappt wird als bislang geplant. Die Anpassung des EU ETS lässt CO2-Preise für Unternehmen steigen.

 

Schlussfolgerungen des Europäischen Rats lesen

DIHK-Analyse zu den Auswirkungen auf Unternehmen lesen (September 2020)

 

Ansprechpartner

Elisa Pohland Leiterin Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit
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