Neues Gesetz: Meldung zum Transparenzregister für alle Gesellschaften verpflichtend – Übergangsfristen bis 2022

Mit dem neuen Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz zur wirksameren Prävention von Geldwäscheaktivitäten wird das bisherige deutsche System des Auffangregisters auf ein Transparenz-Vollregister umgestellt. Das bedeutet: Alle Gesellschaften sind ab dem 1.8.2021 verpflichtet, ihren wirtschaftlich Berechtigten nicht nur zu ermitteln, sondern dem Transparenzregister zur Eintragung mitzuteilen.

 

Die bisherige Mitteilungsfiktion unter Bezug auf andere öffentliche Register, die bislang eine erhebliche Erleichterung für die Betroffenen dargestellt hatte, entfällt. Das Register enthält damit umfassendere Datensätze zu den wirtschaftlich Berechtigten in einem strukturierten einheitlichen Format. Unternehmen, die bisher von der Mitteilungsfiktion profitiert haben, müssen sich je nach Rechtsform innerhalb bestimmter Übergangsfristen bis zum Jahr 2022 im Transparenzregister eintragen.

 

Wie bisher droht bei Verstößen gegen diese Auflage eine bußgeldbewehrte Sanktionierung durch das Bundesverwaltungsamt.

 

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Ansprechpartner/in

Michael Höppner Finanzplatz - Unternehmensförderung - Starthilfe stv. Geschäftsführer
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