Finanzplatz Frankfurt attraktiv für Auslandsbanken

Der Finanzplatz Frankfurt bleibt laut einer Studie der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) ein attraktiver Standort für Auslandsbanken. Rund 200 Institute aus 40 verschiedenen Ländern sind hier angesiedelt und zwar nicht nur Repräsentanzen, sondern meist geschäftstreibende Institute.

Um die zentralen Beweggründe für ausländische Banken, sich im deutschen Finanzzentrum anzusiedeln zu ermitteln, hat die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in Kooperation mit dem Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V. eine Umfrage unter neu nach Frankfurt gekommenen Auslandsbanken durchgeführt.

Die Umfrageergebnisse belegen die hohe Attraktivität des führenden deutschen Finanzzentrums für ausländische Akteure.

Als wichtigstes Kriterium haben die Befragten die hohe Reputation der Stadt in der Finanzwelt und die Bedeutung der deutschen Volkswirtschaft angeführt. Als weitere Pluspunkte wurden die Nähe zu anderen Finanzakteuren, die zentrale geografische Lage der Stadt innerhalb Europas und die gute Infrastruktur genannt. Insbesondere wegen seiner zentralen Lage in Europa spielt die Stadt nach Einschätzung der befragten Banken eine große Rolle für Aktivitäten auch über Deutschland hinaus. So wickeln viele Institute vom Main aus Geschäfte in anderen europäischen Ländern ab.

Zur künftigen Positionierung Frankfurts gibt es eine klare, übereinstimmende Aussage: Die Finanzplatzmetropole am Main wird ihre unangefochtene Spitzenposition in Deutschland behalten. Im grenzüberschreitenden Wettbewerb gilt Frankfurt weiterhin als führender Finanzstandort Kontinentaleuropas.