Energetische Gebäudesanierung: Ausgebaute BAFA- und KfW-Förderprogramme gestartet

Zum Jahreswechsel startete nicht nur die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung. Die Fördergegenstände wurden auf das Bafa-Programm "Heizen mit erneuerbaren Energien" und die KfW-Programme übertragen. Darüber hinaus wurden die Fördersätze erheblich erhöht. Wird dabei eine Ölheizung ersetzt, steigt die Förderquote auf bis zu 45 Prozent. Ölheizungen generell und sowie reine Gasheizungen erhalten dagegen keine Förderung mehr.

 

KfW-Programme:
Inhaltliche Änderungen sind der Förderausschluss rein fossil betriebener Heizungen. Die Fördersätze werden sowohl in den Kreditprogrammen wie auch in den Zuschussprogrammen erhöht. Besonders attraktiv ist jetzt der Tilgungszuschuss bei Krediten für Einzelmaßnahmen an Nichtwohngebäuden, der von 5 auf 20 Prozent ansteigt. Aber auch der Tilgungszuschuss für Sanierungen zum Effizienzhausstandard steigt um 10 Prozentpunkte. Damit wird die Attraktivität trotz des geringen Zinsvorteils für KfW-geförderte Kredite erheblich ansteigen. Die geänderten Bedingungen gelten ab 24. Januar 2020. Eine detaillierte Übersicht über die Neuerungen bei KfW-Förderprogrammen finden Sie auf der KfW-Webseite.

 

BAFA-Programm Heizen mit erneuerbaren Energien:
Antragsberechtigt sind wie bisher auch Unternehmen jeglicher Größe. Generell muss die Antragstellung vor Maßnahmenbeginn (Vertragsabschluss) erfolgen. Mit dem veränderten Förderprogramm wird von festen Zuschüssen auf prozentuale Fördersätze umgestellt. Die Förderquoten steigen dabei erheblich an, insbesondere wenn eine Ölheizung getauscht wird. Auch reine Gasheizungen werden nicht mehr gefördert. Lediglich in Kombination mit erneuerbaren Energien oder wenn diese auf die Einbindungen regenerativer Energien vorbereitet werden, gibt es noch einen Zuschuss. Weitere Details, u. a. zu Förderbedingungen sowie ein FAQ finden Sie auf der Internetseite des BAFA.