BAFA öffnet Antragsverfahren für reduzierte EEG-Umlage bei Wasserstoffherstellung

Bis zum 30.9.2021 können Unternehmen aus dem Wirtschaftszweig "Herstellung von Industriegasen" beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Antrag auf Begrenzung der EEG-Umlage stellen. Die Begrenzung greift bereits ab der ersten Kilowattstunde und reduziert die EEG-Umlage – je nach Vorliegen weiterer Voraussetzungen – auf 15 Prozent oder weniger. Die reduzierte Umlage für die Elektrolyse gilt bei Nutzung konventionellen und regenerativen Stroms.


Antragsberechtigt sind Betriebe, die ihre Wertschöpfung überwiegend im Wirtschaftszweig "Herstellung von Industriegasen" erwirtschaften und nach § 64a des Erneuerbare-Energien-Gesetzes Wasserstoff per Elektrolyse herstellen. Daneben sind aber auch selbstständige und unselbstständige Unternehmensteile aus anderen Branchen qualifiziert, die mittels Elektrolyse Wasserstoff produzieren.

 

Entsprechende Nachweise müssen testiert sein. Ebenso ist ein Energie- oder Umweltmanagementsystem bzw. ein alternatives System zur Verbesserung der Energieeffizienz nach § 3 der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung eine Voraussetzung für die Ermäßigung.

 

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Ansprechpartner/in

Anna-Sophie Leibbrand Innovation und Umwelt
Telefon: 069-2197-1477