Länderinfo - Großbritannien

AKTUELLES:

 

Britisches Parlament verabschiedet wichtiges Brexit-Gesetz

Das britische Parlament hat am 20. Juni 2018 nach langer Diskussion eine Einigung über den genauen Wortlaut der „European Union (Withdrawal) Bill“ erzielt. Am 26. Juni erhielt das Gesetz die Ausfertigung durch die Königin und ist somit – nunmehr als „European Union (Withdrawal) Act 2018“ geltendes Recht.  

Das Gesetz schafft eine wichtige Voraussetzung für die Durchführung des Brexit in Großbritannien. Zum einen hebt es den „European Communities Act 1972“ auf – das Gesetz, das seinerzeit die Voraussetzung für den Beitritt zu den Europäischen Gemeinschaften schuf. Zum anderen überführt es alle auf europäischem Recht beruhende Regelungen in nationales, britisches Recht, um Gesetzeslücken zu vermeiden.

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Wirtschaftsausblick Juni 2018 - Vereinigtes Königreich

Die Vorbereitungen für den geplanten Brexit am 29. März 2019 stellen sich als extrem schwierig heraus und liegen weiter hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Zu welchen Bedingungen EU-Unternehmen und britische Firmen nach dem Brexit Geschäfte werden machen können, ist weiterhin unklar. Große Hoffnungen liegen auf einer angedachten Übergangsphase bis Ende 2020, die aber nicht garantiert ist. Die Wirtschaft sieht sich gezwungen, sich auf den Worst Case, einen Brexit ohne Abkommen, vorzubereiten.

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SWOT-Analyse Vereinigtes Königreich (Juni 2018)

 

Der für den 29. März 2019 geplante Brexit verursacht enorme Unsicherheiten. Die Wirtschaft hofft auf eine Übergangsphase bis Ende 2020. Neuwahlen können nicht ausgeschlossen werden. Der Staat investiert unter anderem in die 5G-Mobilfunktechnologie, E-Mobility und autonomes Fahren.

Noch ist das Vereinigte Königreich gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Deutschland und vor Frankreich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Europäischen Union (EU). Der formale EU-Austritt soll am 29. März 2019 stattfinden.

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Entwurf des Austrittsabkommens in weiten Teilen recht konkret

 

Am 19. März 2018 haben die Europäische Union (EU) und das Vereinigte Königreich (VK) den Entwurf eines Austrittsabkommens veröffentlicht. Die Einigung auf der Arbeitsebene - gekennzeichnet durch grün hinterlegten Text - ist schon recht weitgehend. Dieser Anfang Juni veröffentlichte Artikel beleuchtet einige dieser "grünen" Regelungen etwas näher. Gleichwohl gilt nach wie vor: nichts ist vereinbart, so lange nicht alles vereinbart ist. Das Abkommen kann also noch scheitern. >> weitere Informationen (Germany Trade & Invest)

 

Brexit-Informationen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags

 

Auf der Brexit-Website des DIHK lesen Sie, was der Brexit für die Wirtschaft bedeutet und welche aktuellen Entwicklungen es gibt. Den monatlich erscheinenden Brexit-Newsletter des DIHK können Sie hier abonnieren. Aktuelle Ausgabe des Brexit-Newsletters von Mai 2018

 

Bereit für den Brexit? Den Anpassungsbedarf in Ihrem Unternehmen können Sie  mit Hilfe der Checkliste "Are you ready for Brexit?" feststellen. Diese wurde vom DIHK erstellt und steht in aktualisierter Fassung mit Stand April 2018 zur Verfügung. Update Brexit-Checkliste

 

EU gibt Hinweise für einzelne Wirtschaftssektoren zur Vorbereitung auf den Brexit

Welche Folgen hat der Brexit für Finanzdienstleister, die Autoindustrie oder die Luftfahrt? Die Europäische Kommission veröffentlicht fortlaufend technische Mitteilungen zu einzelnen Sektoren, damit Wirtschaftsteilnehmer sich rechtzeitig auf den Austritt des Vereinigten Königreichs am 30. März 2019 vorbereiten können. Die Mitteilungen in englischer Sprache sind an einer Stelle gebündelt auf der Website der Kommission zu finden.

 

Informationen zum aktuellen Stand der Brexit-Verhandlungen werden seit Februar 2018 in englischer Sprache auf der Website der Europäischen Kommission veröffentlicht.

 

Wie wirkt sich der Brexit auf Verträge aus?

Vieles in Sachen Brexit ist noch nicht klar, aber es ist annähernd sicher, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlassen wird. Dann aber gilt: egal wie "hart" oder "weich" der Brexit wird, existierende Handelsverträge mit Bezug zum Vereinigten Königreich verdienen Aufmerksamkeit. Dieser Artikel gibt einige Hinweise.

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Um die Anliegen der deutschen Wirtschaft für die Brexit-Verhandlungen zu bündeln, haben namhafte deutsche Wirtschaftsverbände branchenübergreifend ein digitales "Brexit-Kompendium" veröffentlicht. Auf der zugehörigen Website können die Positionspapiere der teilnehmenden Wirtschaftsverbände zum Brexit nach relevanten Themenbereichen sortiert eingesehen werden. 

BASISINFOS:

 

Länderinformationen, Reisehinweise und Konsulatsadressen

Länderseite Großbritannien des Auswärtigen Amtes (AA)

Britische Konsulate in Deutschland (AA)

 

Wirtschaftliche und rechtliche Informationen zum britischen Markt

Länderportal Großbritannien von Germany Trade & Invest (GTAI)

Anmerkung: Die Informationen können je nach Umfang kostenfrei oder kostenpflichtig heruntergeladen werden. Mitgliedsunternehmen der IHK Frankfurt können ausgewählte Dokumente auch über den IHK Länderreferenten anfordern. Diese IHK-Dienstleistung ist kostenfrei.

 

ANSPRECHPARTNER:

 

Deutsch-britische Industrie- und Handelskammer (AHK)
Die AHK Großbritannien ist Ihr Ansprechpartner vor Ort zu allen Fragen der Markterschließung und Marktbearbeitung. Die Dienstleistungen reichen von der kostenfreien Erstauskunft bis zur umfangreichen und daher kostenpflichtigen Marktstudie oder Geschäftspartnervermittlung. Hessische mittelständische Unternehmen können für diese kostenpflichtigen Dienstleistungen eine Förderung beantragen über das Programm länderspezifische Marktberatung Hessen.