Länderinfo - Großbritannien

AKTUELLES:


Informationen zum aktuellen Stand der Brexit-Verhandlungen werden seit Februar 2018 in englischer Sprache auf der Website der Europäischen Kommission veröffentlicht.

 

Brexit-Informationen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags

Auf der Brexit-Website des DIHK lesen Sie, was der Brexit für die Wirtschaft bedeutet und welche aktuellen Entwicklungen es gibt. Den monatlich erscheinenden Brexit-Newsletter des DIHK können Sie hier abonnieren. ​Aktuelle Ausgabe des Brexit-Newsletters vom Januar 2018

 

EU gibt Hinweise für einzelne Wirtschaftssektoren zur Vorbereitung auf den Brexit

Welche Folgen hat der Brexit für Finanzdienstleister, die Autoindustrie oder die Luftfahrt? Die Europäische Kommission veröffentlicht fortlaufend technische Mitteilungen zu einzelnen Sektoren, damit Wirtschaftsteilnehmer sich rechtzeitig auf den Austritt des Vereinigten Königreichs am 30. März 2019 vorbereiten können. Die Mitteilungen in englischer Sprache sind an einer Stelle gebündelt auf der Website der Kommission zu finden.

 

Brexit-Übergangsphase: EU einigt sich auf Verhandlungsleitlinien​

Die Europäische Union hat am 29. Januar 2018 die Leitlinien für die Verhandlungen über eine Übergangsphase verabschiedet.

Demnach muss die zu verhandelnde Übergangsphase klar definiert und zeitlich begrenzt sein. Insofern sehen die Leitlinien explizit eine Befristung bis zum 31. Dezember 2020 vor.

Von zentraler Wichtigkeit ist, dass das Vereinigte Königreich während der Übergangsphase weiterhin alle Regeln beachten müsste, die in der Europäischen Union gelten. Dies gälte insbesondere für die vier Grundfreiheiten des Binnenmarktes (inklusive Arbeitnehmerfreizügigkeit). Außerdem wären die Urteile des Europäischen Gerichtshofs weiterhin bindend und das Vereinigte Königreich wäre weiterhin – mit allen Rechten und Pflichten – Mitglied der Zollunion.

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Wirtschaftsausblick Dezember 2017 - Vereinigtes Königreich

Bereits mehr als ein Jahr vor dem eigentlichen Austritt aus der Europäischen Union (EU) sind bereits negative Effekte auf die Wirtschaft im Vereinigten Königreich spürbar. Welche Regeln ab Ende März 2019 gelten, bleibt unklar. Viele Wirtschaftsvertreter auf beiden Seiten hoffen auf eine Übergangsphase, die womöglich deutlich länger als zwei Jahre ausfallen könnte. Sicherheitshalber bereiten sich die Akteure aber auch auf den Worst Case vor, also einen Brexit ohne Anschlussabkommen.

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Britischer Bausektor ist besonders vom Brexit betroffen

Die britische Baubranche spürt den geplanten Brexit bereits deutlich. Vor allem im Industrie- und Geschäftsbau, aber auch im Londoner Wohnungsbau herrscht Auftragsflaute. Der Bürobau wird 2018 nach Einschätzung von Experten um 15 Prozent einbrechen. Die Hoffnungen der Baufirmen liegen mehr denn je auf großen Infrastrukturprojekten und staatlichen Anreizen für den Wohnungsbau. Die gesamte Branche leidet unter höheren Importkosten, der steigenden Inflation und sinkenden Reallöhnen.

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Wie wirkt sich der Brexit auf Verträge aus?

Vieles in Sachen Brexit ist noch nicht klar, aber es ist annähernd sicher, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlassen wird. Dann aber gilt: egal wie "hart" oder "weich" der Brexit wird, existierende Handelsverträge mit Bezug zum Vereinigten Königreich verdienen Aufmerksamkeit. Dieser Artikel gibt einige Hinweise.

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Um die Anliegen der deutschen Wirtschaft für die Brexit-Verhandlungen zu bündeln, haben namhafte deutsche Wirtschaftsverbände branchenübergreifend ein digitales "Brexit-Kompendium" veröffentlicht. Auf der zugehörigen Website können die Positionspapiere der teilnehmenden Wirtschaftsverbände zum Brexit nach relevanten Themenbereichen sortiert eingesehen werden. 

BASISINFOS:

 

Länderinformationen, Reisehinweise und Konsulatsadressen

Länderseite Großbritannien des Auswärtigen Amtes (AA)

Britische Konsulate in Deutschland (AA)

 

Wirtschaftliche und rechtliche Informationen zum britischen Markt

Länderportal Großbritannien von Germany Trade & Invest (GTAI)

Anmerkung: Die Informationen können je nach Umfang kostenfrei oder kostenpflichtig heruntergeladen werden. Mitgliedsunternehmen der IHK Frankfurt können ausgewählte Dokumente auch über den IHK Länderreferenten anfordern. Diese IHK-Dienstleistung ist kostenfrei.

 

ANSPRECHPARTNER:

 

Deutsch-britische Industrie- und Handelskammer (AHK)
Die AHK Großbritannien ist Ihr Ansprechpartner vor Ort zu allen Fragen der Markterschließung und Marktbearbeitung. Die Dienstleistungen reichen von der kostenfreien Erstauskunft bis zur umfangreichen und daher kostenpflichtigen Marktstudie oder Geschäftspartnervermittlung. Hessische mittelständische Unternehmen können für diese kostenpflichtigen Dienstleistungen eine Förderung beantragen über das Programm länderspezifische Marktberatung Hessen.