Länderinfo - Kanada

CORONA-MASSNAHMEN in Kanada:

Die kanadische Regierung hat umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um Kanadiern und Unternehmen zu helfen, die durch den Ausbruch von COVID-19 in Not geraten sind. Die Deutsch-Kanadische Industrie- und Handelskammer bietet Unternehmen mit einer Niederlassung in Kanada Unterstützung bei der Suche nach dem richtigen Förderprogramm an.

Übersicht der AHK zum Covid 19 Emergency Response Plan der kanadischen Regierung

 

Lieferungen nach Kanada können ab sofort über Hermes abgesichert werden:
Die sogenannten kurzfristigen Hermesdeckungen können wegen der Coronakrise nun auch für Liefergeschäfte innerhalb der EU und mit ausgewählten OECD-Ländern in Anspruch genommen werden. Dieses Instrument war im Kurzfristgeschäft (Zahlungsziel bis zu zwei Jahren) bislang nur für Lieferungen in Schwellen- und Entwicklungsländer verfügbar. Die Regelung gilt zunächst befristet bis  zum 31.12.2020.

Weitere Infos und Kontakt 

 

Informationen zum FREIHANDELSABKOMMEN
zwischen Kanada und der EU:

 

Zum 21. September 2017 ist das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada vorläufig in Kraft getreten. Die meisten Waren können seitdem komplett zollfrei gehandelt werden. Um die im CETA-Abkommen vereinbarten Zollpräferenzen in Anspruch nehmen zu können, ist anhand der in dem Abkommen festgelegten Ursprungsregeln zu prüfen, ob es sich bei der aus- bzw. einzuführenden Ware tatsächlich um ein sog. Ursprungserzeugnis handelt.  Die Ursprungsregeln zur Festlegung der Ursprungseigenschaft einer Ware im Sinne des CETA-Abkommens finden sich in den Artikeln 2 ff. des CETA-Ursprungsprotokolls.

 

Im CETA-Ursprungsprotokoll ist auch festgelegt, dass die Zollbehörden die Verwendung einer Ursprungserklärung für Mehrfachsendungen identischer Ursprungserzeugnisse gestatten, die innerhalb eines Zeitraums von höchstens 12 Monaten, der vom Ausführer in dieser Erklärung festgesetzt wird, erfolgen. Soll nur eine Lieferung erfolgen kann der entsprechende Passus in der Erklärung freigelassen werden.

 

Die wesentlichen Elemente des CETA-Ursprungsprotokolls wurden von der Generalzolldirektion in einem Merkblatt zusammengestellt:
Merkblatt CETA
 

Für Einfuhren nach Kanada werden Ursprungserklärungen für Mehrfachsendungen bereits von den kanadischen Zollbehörden akzeptiert. Für Einfuhren in die EU wird diese Form der Ursprungserklärung erst nach entsprechender Änderung der Durchführungsverordnung-UZK möglich sein.

Wortlaut der Ursprungserklärung

 

Für Warensendung, deren Wert 6.000 Euro überschreitet, ist eine Registrierung als Registrierter Ausführer erforderlich. Die Registrierungsnummer muss dann in der Ursprungserklärung angegeben werden. Die REX-Nummer wird beim zuständigen Hauptzollamt beantragt mit dem
Formular „Antrag auf Zulassung als registrierter Ausführer“

 

Die Zollverwaltung bietet ein Merkblatt zum Thema an:
Merkblatt REX als pdf (zoll.de) 

 

Weitere Infos: www.zoll.de 

 

 

 

WEITERE INFOS:

 

Länderinformationen, Reisehinweise und Konsulatsadressen
​Länderseite Kanada des Auswärtigen Amtes (AA)

Kanadische Konsulate in Deutschland (AA)


Wirtschaftliche und rechtliche Informationen zum kanadischen Markt

Länderportal Kanada von Germany Trade & Invest

Anmerkung: Die Informationen können je nach Umfang kostenfrei oder kostenpflichtig heruntergeladen werden. Mitgliedsunternehmen der IHK Frankfurt können ausgewählte Dokumente auch über den IHK Länderreferenten anfordern. Diese IHK-Dienstleistung ist kostenfrei.

 

 

KONTAKT:

 

Deutsch-Kanadische Industrie- und Handelskammer (AHK)

Die AHK Kanada ist Ihr Ansprechpartner vor Ort zu allen Fragen der Markterschließung und Marktbearbeitung. Die Dienstleistungen reichen von der kostenfreien Erstauskunft bis zur umfangreichen und daher kostenpflichtigen Marktstudie oder Geschäftspartnervermittlung. Hessische mittelständische Unternehmen können für diese kostenpflichtigen Dienstleistungen eine Förderung beantragen über das Programm länderspezifische Marktberatung Hessen.