Länderinfo - Vereinigte Staaten von Amerika

TERMINE:

 

Webinarreihe Industry Insights: German Tech and Covid19

am 12. November

Zwei deutsche Techfirmen berichten, wie Sie mit innovativen Lösungen z.B. für die Bereiche Kontaktverfolgung und eine sichere Arbeitsumgebung im US-Markt punkten können. Die Teilnahme am Webinar der AHK New York kostet für Nicht-Mitglieder 25 US-Dollar.
Weitere Infos und Anmeldung


Chancen für hessische Startups im US-Markt

Start-ups aus der gesamten Welt orientieren sich an den USA. Auch in Zeiten von Corona macht es durchaus Sinn für deutsche Startups, den US-Markt zu sondieren. Auf die Gründerszene spezialisierte Venture Capital Firmen sind weiterhin auf der Suche nach erfolgreichen Geschäftsideen. Vor allem innovative Softwareentwickler sind gefragt, z. B. Lösungen für Banking, Medtech/Biotech, Energie oder Onlinehandel.

Die AHK New York hat hierzu Beratungsmodule entwickelt, die im Rahmen des sogenannten STEP USA Programms vor Ort in New York durchgeführt werden. Hessische Unternehmen können eine Förderung der Vor-Ort-Beratungskosten beantragen. Der nächste Termin ist:

STEP USA

6. bis 11. Dezember 2020 (NEW YORK)

Kontakt: Monika Goldbach, m.goldbach@frankfurt-main.ihk.de
Andrea Diewald, adiewald@gaccny.com
 

AKTUELLES:

 

Zusatzzölle im Warenverkehr USA-EU

 

Ab dem 10.11.2020 erhebt die EU Zusatzzölle in Höhe von vier Mrd. USD auf Einfuhren aus den USA. Die WTO hatte diese der EU aufgrund von unfairer Subventionierung von Boeing durch die US-Regierung zugestanden. Von den Zusatzzöllen sind unter anderem betroffen: Agarprodukte, Lebens- und Genussmittel, Traktoren und Flugzeuge. Der Zusatzzoll auf  Flugzeuge soll 15 Prozent, auf alle anderen Produkte 25 Prozent betragen.

Liste der betroffenen Güter

 

Historie der wechselseitigen Zusatzzölle:

Seit dem 1. Juni 2018 gelten die Zusatzzölle der USA für bestimmte Stahl- und Aluminiumerzeugnisse auch für Ursprungswaren der EU und zwar als sogenannte unbefristete Schutzmaßnahme.

Die betroffenen Warengruppen sind in den Erlassen aufgeführt (s. Spalte "Article description"

Proclamation 9758 vom 31. Mai 2018 (Aluminium)
Proclamation 9759 vom 31. Mai 2018 (Stahl)

Als Gegenmaßnahme erhebt die EU seit dem 20. Juni 2018 zusätzliche Zölle auf bestimmte US-Waren wie Motorräder oder Orangensaft.

DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) 2018/886 DER KOMMISSION (mit Anhang zu betroffenen Warennummern)

Die USA haben zum 8. Februar 2020 die bestehenden Strafzölle auf Stahl und Aluminium auf Produkte ausgeweitet, die zu zwei Dritteln aus Stahl und Aluminium bestehen. Die Strafzölle greifen für alle Drittlandswaren. Ausgenommen sind Ursprungswaren aus Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, Mexiko und Südkorea. Bereits seit Oktober 2019 erheben die USA im Zuge des Airbuskonfliktes Strafzölle auf verschiedene Waren aus der EU. Hinzu kommen die Auswirkungen der verschärften Russlandsanktionen seitens der USA im Zusammenhang mit der North-Stream II Pipeline.

 

US-Zusatzzölle für chinesische Waren

Das Büro des Handelsdelegierten der USA hat eine Suchmaschine eingerichtet, die die Waren zu den in Kraft getretenen und vorgeschlagenen Strafzöllen gegenüber China beinhaltet. Die Betroffenheit einer Ware mit chinesischem Ursprung kann anhand der 8-stelligen US-Zolltarifnummer geprüft werden.

https://ustr.gov/issue-areas/enforcement/section-301-investigations/search

Für medizinische Produkte aus China wurden die Zusatzzölle wegen der Coronakrise wieder gesenkt (Stand Ende März 2020).

 

Lieferungen in die USA können ab sofort über Hermes abgesichert werden
Die sogenannten kurzfristigen Hermesdeckungen können wegen der Coronakrise nun auch für Liefergeschäfte innerhalb der EU und mit ausgewählten OECD-Ländern in Anspruch genommen werden. Dieses Instrument war im Kurzfristgeschäft (Zahlungsziel bis zu zwei Jahren) bislang nur für Lieferungen in Schwellen- und Entwicklungsländer verfügbar. Die Regelung gilt zunächst befristet bis  zum 31.12.2020.

Weitere Infos und Kontakt 

 

USMCA ersetzt NAFTA

Zum 1. Juli 2020 ist das United States Mexiko Kanada-Abkommen (USMCA) in Kraft getreten. Das USMCA ersetzt das nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA). Seit 1994 konnten im Rahmen von NAFTA Produkte mit Ursprung in der Freihandelszone innerhalb der Zone zollfrei gehandelt werden. Die US-Regierung bestand auf einer Neuverhandlung des Freihandelsabkommen um eigene Produktionsstandorte im Wettbewerb mit mexikanischen Standorten zu stärken. USMCA soll dies über zwei Hebel gewährleisten. Zum einen werden die Ursprungsregeln verschärft. D.h. es sind künftig weniger Zulieferungen von außerhalb der Freihandelszone erlaubt für Produkte, die den USMCA Ursprung erhalten sollen. Zum anderen legt das neue Abkommen fest, dass Produkte, die in den Genuss der Zollpräferenz kommen, zum einem jeweils für die Branche festgelegten Anteil von Arbeitern gefertigt werden, die mindesten 16 US-Dollar in der Stunde verdienen. 
Weitere Infos zu USMCA von Germany Trade & Invest

BASISINFOS:

 

Länderinformationen, Reisehinweise und Konsulatsadressen
​Länderseite USA des Auswärtigen Amtes (AA)

US-Konsulate in Deutschland (AA)



Wirtschaftliche und rechtliche Informationen zum US-Markt

Länderportal USA von Germany Trade & Invest (gtai)

Dienstleistungen erbringen in den USA (gtai, mit Entsendung/Visa)

Arbeiten in Deutschland und den USA (Informationen der Deutschen Rentenversicherung)

Anmerkung: Die Informationen können je nach Umfang kostenfrei oder kostenpflichtig heruntergeladen werden. Mitgliedsunternehmen der IHK Frankfurt können ausgewählte Dokumente auch über den IHK Länderreferenten anfordern. Diese IHK-Dienstleistung ist kostenfrei.


 

KONTAKT:

 

Deutsch-Amerikanische Handelskammer (AHK)

Die AHK USA ist Ihr Ansprechpartner vor Ort zu allen Fragen der Markterschließung und Marktbearbeitung. Die Dienstleistungen reichen von der kostenfreien Erstauskunft bis zur umfangreichen und daher kostenpflichtigen Marktstudie oder Geschäftspartnervermittlung. Hessische mittelständische Unternehmen können für diese kostenpflichtigen Dienstleistungen eine Förderung beantragen über das Programm länderspezifische Marktberatung Hessen.

 

Weitere ausgewählte Ansprechpartner und Vertretungen

 

American Chamber of Commerce in Germany

Tel.: 069 - 92 91 04-0

www.amcham.de


State of Iowa, European Office

Tel.: 069 - 28 38 58

Heike Zöllner

zoellner@iowa-eu.de

 

State of North Carolina European Office

Tel.: 069 271 39 80

info@nc-europe.com

 

State of Pennsylvania

Tel.: 06172 - 9 21 18 -0

pennsylvania-info@t-online.de

 


Visa-Informationsdienst der USA

Informationen zu allgemeinen Visafragen sind erhältlich beim Visa-Informationsdienst der konsularischen Vertretungen der USA unter:

Internet: https://de.usembassy.gov/de/visa/