Finanzierung von Auslandsgeschäften

EU-Kommission verlängert Ausnahmeregelungen für staatliche Beihilfen

Die EU-Kommission hat am 13. Oktober beschlossen, die bestehenden Ausnahmeregelungen für staatliche Beihilfen bis zum 30. Juni 2021 zu verlängern. Dank dieser Ausnahmeregelung können auch weiterhin Exportgeschäfte zu kurzfristigen Zahlungsbedingungen bis 24 Monate innerhalb der EU und in ausgewählten OECD-Ländern mit staatlichen Exportkreditgarantien, sogenannte Hermesdeckungen, abgesichert werden. Die von der Europäischen Kommission frühzeitig beschlossene Verlängerung der Ausnahmeregelungen war ein besonderes Anliegen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Exportwirtschaft in der aktuellen Krise. Wegen aktuell fehlender privatwirtschaftlicher Absicherungsmöglichkeiten für einen großen Teil der „marktfähigen Risiken“ sind Exporteure in der aktuellen Situation in besonderem Maße auf staatliche Absicherungsmöglichkeiten in diesem Bereich angewiesen. Diese stehen nun weiterhin zur Verfügung.

 

Über das Zusammenspiel von Hermesdeckung und Finanzierung in Corona-Zeiten informieren die Finanzierungsexperten von VDMA, Euler Hermes und der AKA als Spezialbank für internationale Handelsfinanzierungen im Rahmen eines IHK-Webinars am 17. November.

 

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