Aktuelle Nachrichten

Der DIHK hat eine Blitzumfrage unter deutschen Unternehmen zu den Strafzöllen zwischen den USA und China veröffentlicht. Die Ergebnisse sind hier: https://www.dihk.de/presse/meldungen/2018-08-02-blitzumfrage-handelskonflikt

 

Strafzölle China /USA

US- Zusatzzölle für Waren aus China

Am 7.8.18 hatte der US-Handelsbeauftragte angekündigt, dass die USA ab dem 23. August 25-prozentige Zölle auf chinesische Importe in Höhe von 16 Milliarden US-Dollar erheben werden. Auf der finalen Zollliste sind 279 chinesische Produkte gelistet. Dies sind lediglich fünf Produkte weniger als am 15. Juni ursprünglich angekündigt wurden. Bei dem Großteil handelt es sich um Halbleiter und ähnliche Produkte. Viele davon werden in den USA konzipiert und hergestellt und erst zu Testzwecken und zur Verpackung nach China verschifft. Andere Produkte auf der Liste des Handelsbeauftragten sind zum Beispiel Schaltungskomponente für Fernbedienungen und Verkaufsautomaten oder Kondensatoren.

 

Seit dem 6. Juli 2018 werden bereits Strafzölle von 25 Prozent auf chinesische Technologieprodukte erhoben z.B. in den Bereichen Flugzeugbau, Roboter- und Maschinenbau, KfZ sowie IT. Auf die in einer ersten Liste aufgeführten Güter werden seit dem 6. Juli Zusatzzölle erhoben: https://ustr.gov/sites/default/files/enforcement/301Investigations/List%201.pdf Die zweite Liste befindet sich in der Konsultationsphase:
https://ustr.gov/sites/default/files/enforcement/301Investigations/List%202.pdf

 

 

Chinesische Strafzölle auf Waren aus den USA

Nachdem die USA am 7.8.18 weitere 25-prozentige Zölle auf chinesische Waren in Höhe von 16 Milliarden US-Dollar eingeführt hatten, reagiert China auf gleiche Weise. China wird als Gegenmaßnahme zu den US-Zöllen auf chinesische Produkte seinerseits Zölle auf 333 US-Produkte erheben, einschließlich auf Autos. 

 

Chinas Handelsministerium kündigte am 8.8.18 an, dass China ab dem 23. August 25-prozentige Zölle auf Importe aus den USA in Höhe von 16 Mrd. US-Dollar erheben werde.  Der Zoll wird auf 333 amerikanische Produkte angewendet, einschließlich Fahrzeugmotoren, Lieferwagen, PKWs, LKWs und Chemikalien, wie aus einer Liste der Zollkommission des Staatsrates hervorgeht. Die Liste (in Chinesisch) finden Sie hier: http://www.gov.cn/xinwen/2018-08/08/content_5312624.htm

 

Als Reaktion auf die amerikanischen Strafzölle auf chinesische Importe hat China bereits am 6.07.2018 Sonderabgaben auf Einfuhren aus den USA verhängt. Die Importzölle auf 545 US-Produkte mit einem Wert von 34 Milliarden Dollar hatte das chinesische Handelsministerium zuvor als "den notwendigen Gegenangriff" bezeichnet. 

 

 

 

 

 

 

Hier finden Sie den China-Newsletter der IHK Darmstadt und Frankfurt am Main. Der monatliche Newsletter enthält Nachrichten aus Wirtschaft und Politik sowie Veranstaltungshinweise.

 

Newsletter Anmeldung: https://inx.odav.de/inxmail7/anmeldung_neu.jsp

Aktuelles: Betrugsversuche aus China

Seit vielen Jahren gibt es verschiedene betrügerische Methoden, mit denen „chinesisch Unternehmen“ versuchen, Geld von deutschen Unternehmen zu ergaunern.

 

Die aktuellste Methode stammt aus dem Jahr 2015 und wird „Fake President“ genannt. Dabei geben sich die Betrüger als Vorgesetzte aus und weisen Angestellte an, Geld für geheime Unternehmenskäufe oder Forschungsprojekte nach China zu transferieren. Betroffen sind unter anderem große internationale Unternehmen und mittelständige Unternehmen, mit einer Größe, bei der die Angestellten die Geschäftsleiter nicht unbedingt persönlich kennen.

 

Weitere Informationen zu Betrugsversuche (Merkblätter AHK, deutsche Auslandshandelskammer):

 

Information Betrugsversuche

Betrügerische E-Mails zur Domainregistrierung in China

Vorsicht bei Geldüberweisungen nach China

 

Quellen: Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland in der Volksrepublik China, AHK Greater China

Stand: März 2016