TTIP-Freihandelsabkommen mit den USA

Seit Juli 2013 verhandeln EU-Kommission und US-Regierung unter dem Titel "Transatlantic Trade and Investment Partnership", kurz TTIP, über den Abschluss eines umfassenden Freihandelsabkommens. Durch die Beseitigung von Handelshemmnissen erhoffen sich beide Seiten einen kräftigen Impuls für die Volkswirtschaften dies- und jenseits des Atlantiks, der zu einer Steigerung von Einkommen, Wohlstand und Beschäftigung im größten Wirtschaftraum der Welt führen soll. Die Agenda der bisherigen Verhandlungsrunden umfasst neben dem Abbau von Zöllen und sogenannten nicht-tarifären Handelshemmnissen u.a. einen verbesserten Zugang zu öffentlichen Beschaffungsmärkten, Erleichterungen beim Fachkräfteaustausch, Bürokratieabbau bei der Zollabwicklung und die Vereinheitlichung von Ursprungsregeln. Ferner zielt das Investitionsabkommen als Teil von TTIP auf einheitliche Regelungen zum Investorenschutz, die so bisher nicht bestehen. Im besonderen Fokus stehen dabei Erleichterungen für den Mittelstand.   

 

Seit dem Amtsantritt der neuen US-Regierung liegt TTIP faktisch auf Eis. Die 15. und bisher letzte Verhandlungsrunde fand Anfang Oktober 2016 in New York statt. Beide Seiten bekennen sich jedoch weiter zu den Zielen eines europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommens. Wann es zu einer Fortführung oder Neuauflage der Verhandlungen kommen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt aber offen.

 

 

Das IHK Wirtschaftsforum befasst sich in seiner Oktober-Ausgabe 10/2014 umfassend mit den wichtigsten Aspekten der TTIP-Verhandlungen:

 

>> Transatlantischer Freihandel: Handelsbarrieren abbauen

 

>> Investorenschutz ist umstritten

 

>> Komplexe Verhandlungen

 

 

Einen allgemeinen Blick auf die EU-Handelspolitik wirft das IHK Wirtschaftsforum in seiner September-Ausgabe 9/2015 (siehe Seiten 54 - 57)

 

 

Weiterführende Informationen und Links sind darüber hinaus auf den spezifischen TTIP-Internetseiten des DIHK, der Europäischen Kommission und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erhältlich:


>> EU-Kommission
>> Bundesministerium für Wirtschaft und Energie