Frankfurt baut!

„Frankfurt baut!“ – gewiss mehr als nur der Slogan des Frankfurter Baudezernats. In Frankfurt wird mächtig gebaut, sowohl privat wie seitens der öffentlichen Hand. Die Bautätigkeit ist für die Stadt ein entscheidender Indikator für wirtschaftliche Prosperität und Stärke.

Die Stadt muss im internationalen wie nationalen Wettbewerb bestehen. Die Stadtentwicklung zu fördern, ist deshalb auch ein wichtiges Mittel der Zukunftssicherung. Nur wer heute Wohn- und Arbeitsstätten, gepaart mit gut ausgebauter Infrastruktur, in ausreichender Qualität und Menge anbieten kann, braucht Konkurrenzsituationen auch in der Zukunft nicht zu scheuen. Allein im vergangenen Jahr wurden in der Stadt Frankfurt Bauvorhaben mit einem Rohbauvolumen von 1,6 Milliarden Euro genehmigt. Eine Vielzahl von Bauvorhaben mit einer Investitionssumme von 1,2 Milliarden Euro wurde neu begonnen, wie etwa das Innenstadt-Projekt Frankfurt Hoch Vier, das Maintriangel am Deutschherrnufer oder die neue Tiefgarage Goetheplatz.

Aber die positiven Zahlen sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass am Bau weiter ein rauer Wind weht. Schwache Binnenkonjunktur, ruinöser Preiskampf und vorsichtige Investoren sind auch in Frankfurt an der Tagesordnung. Umso wichtiger ist die Verantwortung der Stadt, neben den genannten Großprojekten Privater, die selbstverständlich auch die größte öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, insbesondere für Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen wie Schulen, Kindertagesstätten, Krankenhäuser sowie auch Wohnungsbau und nicht zuletzt auch im Straßenbau zu sorgen. Alleine in Schulen und Kindertagesstätten wurde in den Neu- und Erweiterungsbau in den Jahren 2003 bis heute rund 50 Millionen Euro durch die Stadt investiert. Hinzu kommen jährliche Unterhaltungsmaßnahmen in Höhe von 26 Millionen Euro.

Im Zusammenhang mit Schulen sind aktuell die so genannten Public-Private-Partnerships (PPP) in der Diskussion. Auch wenn diese kein Allheilmittel sein können, stellen PPPs eine attraktive Alternative für die Stadt in Zeiten knapper Kassen dar. Wichtige Voraussetzungen sind die Größe eines Projekts, eine gewisse Komplexität und natürlich die wirtschaftliche Tragfähigkeit. Wenn der Rahmen stimmt, kann PPP eine Chance zur Effizienzsteigerung sein. Die Stadt Frankfurt hat mit dem Bildungszentrum Ostend bereits ein erstes Pilot-Projekt gestemmt. Heute befinden sich dort sechs Bildungseinrichtungen unter einem Dach. Ein weiterführendes PPP-Projekt mit vier Schulen und einem Auftragsvolumen von zirka 60 Millionen Euro ist bereits angelaufen.

Es bleibt dabei: Frankfurt baut! Mit einem guten Bauklima wollen wir als Stadt auch künftig für Investitionen und damit für die Zukunft sorgen. Der Magistrat insgesamt bietet allen Interessierten allzeit seine Bereitschaft, das Bauen voranzubringen.


Franz A. Zimmermann
Stadtrat
Dezernat Bau
Stadt Frankfurt am Main
IHK WirtschaftsForum
November 2005
 

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