Hand in Hand

In der Stadt Frankfurt besuchen gegenwärtig circa 90 000 junge Menschen Schulen – von der Grundschule bis hin zur Berufsschule beziehungsweise Gymnasialen Oberstufe. Jährlich drängen insbesondere die Absolventen der Sekundarstufe I mit einem Hauptschulabschluss oder einem Mittleren Abschluss auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. In unserer mobilen Gesellschaft stehen diese Schulabgänger in Konkurrenz zu denen des nahen Umlandes, aber auch zu Bewerbern aus ganz Hessen und anderen Bundesländern.

Ein wichtiges Anliegen der Stadtgesellschaft ist es, insbesondere den in Frankfurt lebenden Schülern eine berufliche Perspektive in ihrer Heimatstadt anzubieten. Ein funktionierendes Gemeinwesen sollte den nachfolgenden Generationen genügend Aufnahmemöglichkeiten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt bieten, berufliche Chancen ermöglichen und fördern. Die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, diverse Institutionen, Ämter und Verbände sowie Anbieter der freien Träger und die Gesellschaft für Jugendbeschäftigung arbeiten im Bereich des Überganges seit mehreren Jahren Hand in Hand vorbildlich zusammen, verbunden und unterstützt vom Netzwerk für Jugend und Arbeit, das von der Wirtschaftsförderung erfolgreich moderiert wird.

Die Vermittlungszahlen in Ausbildungsverhältnisse sind zurzeit erfreulich gut, entbinden aber nicht von weiteren Anstrengungen und Bemühungen, da bei Weitem noch nicht alle Ausbildungsplatzsuchenden erfolgreich sind. Das Bildungsdezernat hat es sich in Frankfurt zur Aufgabe gemacht, insbesondere Hauptschüler durch verschiedene Aktivitäten und Maßnahmen beim Erwerb des Schulabschlusses zu unterstützen. Damit wird die Qualität der Abschlüsse ebenso gesteigert wie die Konkurrenzfähigkeit gegenüber den Mitbewerbern.

Als Maßnahmen und Aktivitäten, die sich bewährt haben, sind die praxisorientierte Hauptschule, die Kompetenzagentur, das Frankfurter Hauptschulprojekt und die Berufswegeplaner sowie die sozialpädagogischen Förderkräfte zu nennen. In diesem Jahr wird ergänzend zu den bereits genannten Maßnahmen die Schulsozialarbeit an Hauptschulen ausgebaut.

Durch diese Maßnahmen sind die kommunalen Aktivitäten auf hohem Investitionsniveau und Erfolge im Bereich des Überganges von der Schule in den Beruf nachhaltig durch gute Kooperationsmodelle möglich.


Jutta Ebeling
Bürgermeisterin
Dezernat für Bildung und Frauen
Frankfurt am Main

IHK WirtschaftsForum
März 2008
 

Ansprechpartner

Pressestelle IHK Frankfurt am Main Unternehmenskommunikation
Telefon: 069 2197-1201 Fax: 069 2197-1488