IHK Frankfurt zeichnet Spitzenleistungen von FH-Absolventen aus - Nicole Kuschy und Nils Kuhnhenne erhalten Hans-Messer-Preis

2005-02-03

Die IHK Frankfurt am Main hat heute zum 15. Mal den Hans-Messer-Preis für hervorragende Studien- und Examensleistungen an Absolventen und Absolventinnen der Fachhochschule Frankfrut verliehen. Mit dem Preis, der nach dem langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten der IHK Frankfurt, Dr. Hans Messer, benannt ist will die IHK die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Fachhochschule stärken. Bei der Auswahl der Preisträger wurden die Diplomarbeit, die sonstigen Studien- und Examensleistungen, die Dauer des Fachstudiums, die praktische Relevanz der Diplomarbeit und die wirtschaftliche Verwertbarkeit der Ergebnisse berücksichtigt.

Im Hinblick auf die in beiden Fällen erbrachten hervorragenden Studienleistungen wurde auf eine Abstufung des Preises verzichtet und beide Preisträger erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 2000 Euro.

Diplom-Betriebswirtin (FH) Nicole Kuschy, Fachbereich Wirtschaft und Recht, Studiengang Finance and Law, hat in ihrer Diplomarbeit das Thema „Wirtschaftswunder England: Vorbild für die deutsche Wirtschaftspolitik?“ behandelt. Kuschy untersuchte, inwieweit die in Großbritannien erfolgten Wirtschaftsreformen auf Deutschland übertragen werden können, um einen vergleichbaren Aufschwung auszulösen, wie er in dem Nachbarland seit Beginn der 90er Jahre zu verzeichnen ist. Sie kommt in ihrer Arbeit zu dem Ergebnis, dass Großbritannien der deutschen Wirtschaftspolitik ein Vorbild sein kann und zeigt auf, welche Reformen gebraucht werden, welche Voraussetzungen für deren Durchsetzung notwendig und welche Kosten damit verbunden sind. Nach Auffassung der betreuenden Hochschullehrerinnen Professor Andrea Gubitz und Professor Brigitte Hewel hat Kuschy das Thema hervorragend recherchiert und bearbeitet. Die Diplomarbeit wurde mit der Note 1,0 bewertet. Die Preisträgerin hat ihr Studium sehr zügig absolviert und eine Studiengesamtnote erzielt, die weit über dem Durchschnitt ihres Abschlussjahrgangs liegt.

Nils Kuhnhenne, Diplom-Ingenieur (FH), Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften, hat sich in seiner Diplomarbeit mit der „Entwicklung eines modularen Mikroreaktionssystems am Beispiel hochreaktiver Grignard-Reaktionen“ beschäftigt. In dem wachsenden Markt der chemischen Verfahrentechnik beginnt sich die Mikroreaktionstechnik zunehmend zu etablieren. Spezielle Reaktionen mit hoher Wertschöpfung (z.B. Grignard-Verbindungen) können, da sie extrem reaktionsfreudig sind, nur in Mikrostrukturen sicher beherrscht werden. Dieser Vorteil wird aber mit sehr kleinen Abmessungen der Komponenten erkauft, die eine neuartige Systemtechnik und Denkansätze erfordern. Kuhnhennes Aufgabe bestand darin, eine Anlage zur Durchführung von solch extrem reaktionsfreudigen Verbindungen zu entwickeln. In der Beurteilung kommt der betreuende Hochschullehrer Professor Rolf Schraewer zu dem Ergebnis, dass die schwierigen Experimente sorfältig durchgeführt und aufwendig dokumentiert wurden. Die Diplomarbeit wurde ebenfalls mit der Traumnote 1,0 bewertet. Kuhnhenne hat sein Studium in der kürzest möglichen Studiendauer absolviert.

Informationen für die Presse: Annett Munterer
 

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