IHK Frankfurt : Entschiedenes Ja zum Flughafenausbau

2005-04-12

Als Träger öffentlicher Belange hat die IHK Frankfurt auf Aufforderung des Regierungspräsidiums Darmstadt eine Stellungnahme im Rahmen des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) abgegeben. Sie befürwortet den Antrag auf Planfeststellung für den geplanten Ausbau des Flughafens Frankfurt Main.

Für die IHK ist entscheidend, dass die Fraport AG uneingeschränkt am Mediationspaket festhält. So ist der Antrag auf ein Nachtflugverbot für das gesamte Start- und Landebahnsystem des Flughafens Bestandteil der Genehmigungsunterlagen. Dabei ist der Wirtschaft Frankfurts sehr bewusst, dass eine zusätzliche Landebahn zu zusätzlichen Belastungen für Wohn- und Gewerbestandorte führt. Um diese Belastungen erträglich zu gestalten, ist ein Festhalten am Ergebnis des Mediationsverfahrens zwingend erforderlich. Nur die gleichzeitige Umsetzung seiner fünf Bestandteile – Ausbau, Nachtflugverbot, Optimierung, Anti-Lärm-Pakt und Regionales Dialogforum – kann die Akzeptanz des Flughafenausbaus herbeiführen. Gleichzeitig kann aber nur durch den weiteren Ausbau die überragende wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für FrankfurtRheinMain dauerhaft gesichert werden. Durch rund 100.000 zusätzliche Beschäftigte setzt der Ausbau deutliche Impulse auf dem Arbeitsmarkt. Die geplante Erweiterung bewirkt eine Bindung von Kaufkraft und Steueraufkommen in der Region und sichert die optimale Anbindung an andere Regionen Europas. Die Investitionen wirken sich zudem auf den gesamten Luftverkehrsstandort Deutschland positiv aus, der damit entscheidende Impulse aus Frankfurt erhält.

Es bleibt dabei: für FrankfurtRheinMain ist ein leistungsfähiger Flughafen, der im internationalen Wettbewerb in Zukunft bestehen kann, ein unverzichtbarer Standortfaktor.


Informationen für die Presse: Annett Munterer
 

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