Befragung „Das Internet als Vertriebsweg für KMUs“

2005-05-13

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsschwerpunktes „Internetökonomie“ arbeiten die Goethe-Universität Frankfurt, die TU Darmstadt sowie die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in insgesamt 10 Teilprojekten zusammen daran, neue Preis- und Erlösmodelle für das Internet zu entwickeln. Dem Sprecher des Gesamtprojekts und Inhaber der Professur für Electronic Commerce Prof. Dr. Bernd Skiera ist es dabei besonders wichtig, Synergien zu nutzen und erstklassige Forschung durch enge Zusammenarbeit mit dem hessischen Mittelstand um eine Praxiskomponente zu bereichern. Der Kontakt mit den mittelständischen Unternehmen kommt maßgeblich durch das Beratungs- und Informationszentrum Elektronischer Geschäftsverkehr (BIEG Hessen) zustande. Neben der Entwicklung von Softwarelösungen, durch die Unternehmen Zugang zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten, spielt auch die Durchführung von Befragungen des hessischen Mittelstandes eine zentrale Rolle bei der Kooperation.

Eine aktuelle Befragung mit dem Titel „Das Internet als Vertriebsweg für KMUs“ richtet sich dabei speziell an solche Unternehmen, die das Internet nicht nur als reines Informationsmedium sondern auch als innovativen Vertriebskanal nutzen möchten oder dies bereits tun. Im ersten Teil der Befragung soll erforscht werden, ob Unternehmen das volle Potenzial dieses neuen Vertriebskanals ausnutzen und welche Preisstrategie dabei zum Einsatz gelangt. Der zweite Teil des Fragebogens zielt dann darauf ab, die Nutzung neuer Preisfindungsmechanismen im Internet genauer zu durchleuchten. Mit Hilfe solcher innovativer Mechanismen, die im Internet aufgrund gesunkener Transaktionskosten sowie kostengünstiger Interaktion mit den Endkunden ermöglicht werden, lassen sich häufig neue Kundensegmente ansprechen und somit der Umsatz steigern.

Während die Professur für Electronic Commerce zuständig für die Konzeption und Auswertung der Befragung ist, zeichnet sich das Beratungs- und Informationszentrum Elektronischer Geschäftsverkehr als Schnittstelle zur Praxis insbesondere für die Ansprache der Teilnehmer an der Befragung verantwortlich. Beide Partner möchten somit einen aktiven Beitrag zum Wissenstransfer leisten und dem Mittelstand neueste Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft zur Verfügung stellen. Damit soll letztendlich auch ein Beitrag für den Innovationsstandort Deutschland geleistet werden.

Die Online Version des Fragebogens finden Sie unter:


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Dipl.-Wi.-Ing. Martin Bernhardt
Professur für Electronic Commerce
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