IHK Frankfurt am Main trauert um ihren Ehrenpräsidenten Dr. Frank Niethammer

2005-05-30

Die IHK Frankfurt am Main trauert um ihren Ehrenpräsidenten, Dr. Frank Niethammer, der am Mittwoch, dem 25. Mai 2005, im 75. Lebensjahr verstorben ist. Niethammer prägte die IHK Frankfurt in seiner Präsidentschaft entscheidend mit. Auch seinem strategischen Weitblick und seiner Fähigkeit, den Grundsätzen des ehrbaren Kaufmanns gerade in Zeiten des Wandels in der Wirtschaft stets ihren Stellenwert zu erhalten, verdankt die IHK Frankfurt am Main ihr hohes Ansehen in der Unternehmerschaft. Zu seinen herausragenden Leistungen zählte sein unermüdliches Engagement für die Belange des Mittelstandes, sein erfolgreiches Wirken als Mediator für die Weiterentwicklung des Flughafens Frankfurt Main sowie der Aufbau der Internationalen Schule Frankfurt-Rhein-Main, die er maßgeblich mit entwickelt hat. Von ihm stammt das Konzept, in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt und Unternehmen der Region, eine überwiegend privatwirtschaftlich finanzierte Schule aufzubauen. Niethammer war bis zuletzt Vorsitzender des Aufsichtsrates der ISF, dessen Campus seinen Namen trägt.  Mit ihm verliert die hessische Wirtschaft eine herausragende Persönlichkeit und eine markante Stimme, die uns stets wichtige Impulse gegeben hat. Für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement wurde Niethammer u.a. mit dem Großen Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland, der Wilhelm Leuschner Medaille des Landes Hessen, dem Verdienstorden des Freistaates Sachsen und den Ehrenplaketten der Stadt Frankfurt sowie unserer IHK ausgezeichnet. Nach ihm wurde auch die IT Akademie Hessen für Berufliche Bildung benannt.

Informationen für die Presse: Annett Munterer

 

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